25.10.2016, 09:00 Uhr

Außerferner Kunst für Papst Franziskus

(Foto: Robert Klar)
AUSSERFERN/ROM (eha). Eine einmalige und ergreifende Reise erlebten vor kurzem vier Außerferner bei einem Besuch des Papstes in Rom. Bereits im Frühjahr dieses Jahres entstand die Idee, dem Kirchenoberhaupt ein besonderes Geschenk zu überreichen. Der bekannte Außerferner Künstler Prof. Johann Weinhart war zu Besuch bei Familie Klar in Ehrwald. Beim Plaudern über die Probleme der Welt kam man auf sein Kreuz mit dem Christus, der die Weltkugel in der Hand hält. Johann Weinhart sind der Glaube an Gott und der Zusammenhalt einer großen Glaubensgemeinschaft sehr wichtig, und das spiegelt sich auch in seinen Werken wider. Er überträgt das Menschliche in eine geistige Form. Sein Christus, überlebensgroß aus Holz geschnitten, steht vor seinem Haus in Biberwier und zeigt den Menschensohn in seinem körperlichen Verfall, in der Qual. Diese Skulptur hat der Künstler auch in Form einer Kleinplastik in Bronze verewigt, und er hat sich spontan dazu bereit erklärt, es dem Heiligen Vater als Geschenk zu überreichen.

Es ist nicht leicht, eine Generalaudienz beim Papst zu bekommen, und so waren viele E-Mails und Briefe vorausgegangen, bis der Traum wahr wurde. Per Nachtzug machten sich Prof. Weinhart, Frau Dr. Medenus sowie Robert Klar mit seiner Frau auf den Weg nach Rom. Am 12. Oktober war es dann so weit. Papst Franziskus empfing die vier in der ersten Reihe und sprach einige nette Worte zu ihnen. Seine Heiligkeit hörte sich an, was Prof. Weinhart zu sagen hatte, und freute sich sichtlich über diese gelungene Darstellung. Am Ende waren sich alle einig: Es war ein ergreifendes Erlebnis und Papst Franziskus hat eine Ausstrahlung, die man einfach erleben muss, um es zu beschreiben.
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