21.10.2014, 11:30 Uhr

Betriebsausflüge bei Schretter – Eine lange und gute Tradition

(Foto: privat)
Der Betriebsausflug ist nicht nur eine willkommene Abwechslung von der täglichen Arbeitsroutine. Er fördert zudem ein gutes Betriebsklima und hilft gemeinsam arbeitende Teammitglieder zusammenzuschweißen. Beim Vilser Paradebetrieb Schretter & Cie haben Betriebsausflüge eine lange Tradition. Aufzeichnungen reichen zurück ins Jahr 1949. Damals unternahm die Belegschaft eine zu dieser Zeit anspruchsvolle Auffahrt auf die Zugspitze. Jahre später wählte man den Bus als nunmehr beständiges Reisemittel.
Die meist an einen Tag machbaren Fahrten führten die Schretterianer u.a. nach Meran, ins Kleinwalsertal, auf die Insel Mainau und nach Schaffhausen. Die Beteiligung war schon damals groß. So zählte man im Jahr 1968 zur Fahrt ins Kaunertal-Kraftwerk 116 Mitarbeiter. Die Freude an diesem gern gesehenen Angebot war auch in den 70er Jahren ungebrochen und in den 1980er gab es erstmals zweitätige Betriebsausflüge, die fortan regelmäßig, meist alle zwei Jahre stattfanden. Höhepunkte dabei waren Reisen nach Köln, zur Voest nach Linz, nach Wien, Regensburg und eine Schifffahrt auf der Mosel. Oft wurde auch das kulturelle Angebot vor Ort bestaunt, wie etwa die Eis-Riesenwelt in Hallstatt oder das Museum in Luzern. Der Europapark in Rust stand 2010 auf dem Programm, die Pullmann City 2012 und heuer ging es nach Salzburg, u.a. zum Naturparkmuseum in Mittersil und zum Hangar 7.
Organisiert werden die Betriebsausflüge traditionell vom Betriebsrat, die letzten Jahre waren Mario Strigl, der Betriebsratsvorsitzende der Arbeiter und Edgar Krebs, Betriebsratsvorsitzender der Angestellten für die Planung verantwortlich. „Das ist aber nur möglich, weil wir seit jeher große Unterstützung seitens der Geschäftsführung haben“, erklärt Strigl. „Das Unternehmen übernahm schon immer die kompletten Kosten der Ausflüge und die Geschäftsleiter waren fast immer bei den Ausflügen mit dabei, womit sie ein deutliches Zeichen des Miteinanders setzten“, dafür möchte ich mich auch im Namen des Betriebsrates herzlich bedanken“.
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