19.01.2018, 10:47 Uhr

Elisabeth Wintergerst und die Ritter von Schwangau

Gut besucht war letzten Dienstag die Buchvorstellung „Die Ritter von Schwangau“ von Elisabeth Wintergerst. Zu Beginn berichtet sie über ihre Beweggründe, die sie zu diesem Thema führten. „Ich schreibe gerne über Sachen, die aus dem Tunnelblick herausragen“, so die Autorin zu ihrem bereits vierten Buch.


Bei diesem Werk sieht sich Elisabeth Wintergerst eher als Herausgeberin, nicht als Autorin.
Sie erzählt von den Burgen der Ritter von Schwangau. Vier Burgen und zwei Türme, die einst in der Region um die bekannten Königsschlösser standen. Zwei davon, die Ruinen Vorder- und Hinterhohenschwangau lies König Ludwig II abreißen und baute an dieser Stelle sein Neuschwanstein.
Die Ritter von Hohenschwangau waren nicht nur im Allgäu, sondern im Außerfern und Südtirol vertreten. Vermutlich stammten sie von den Nachfahren der Römer ab, die sich in dieser Gegend niedergelassen hatten. Ein berühmter Ritter von Schwangau ist Hiltpolt von Schwangau, Minnesänger und Komponist. Wintergerst untermalte ihren Vortrag mit seinen musikalischen Werken. Anhand von Texten zum Mitlesen konnten die Besucher die damalige, sehr malerische Sprache mitverfolgen.
Der großformatige Band enthält Beiträge zur Heimatgeschichte aus „Alt Füssen“ aus dem Jahrgang 1932, die den geschichtlichen Hintergrund der Herren von Schwangau darstellen. Zudem sind die Lieder des Hiltbolts von Schwangau, verschiedene Urkunden und Briefe und Sagen, die von dieser Gegend handeln, enthalten.
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