11.03.2018, 10:39 Uhr

Familie musste nach Küchenbrand ins Krankenhaus

Die Feuerwehr rückte mit 28 Einsatzkräften an. (Foto: Fotoalia)
VILS (rei). Schreckensmomente durchlebte eine aus Syrien stammende Flüchtlingsfamilie am Samstag in Vils. Während die Eltern (35 und 31 Jahre) beim Einkaufen waren, wollte sich die 15-jährige Tochter am Herd eine Mahlzeit zubereiten. Danach ging sie ins Wohnzimmer, vergaß allerdings, den Herd abzuschalten.
Durch die Hitzeentwicklung dürften sich Fettablagerungen in der Dunstabzugshaube entzündet haben. Es kam zu einem Brand. Der dabei entstandene Rauch wurde von einer Zeugin bemerkt, welche die Feuerwehr alarmierte. Die rückte mit zwei Fahrzeugen und 28 Einsatzkräfte an.
Zuvor waren aber schon die Eltern eingetroffen. Sie bekämpften mit einem Pulverlöscher den Brand erfolgreich. Die Feuerwehr musste das Gebäude nur mehr durchlüften.
Für die Eltern und die beiden Kinder hatte der Brand aber gesundheitliche Auswirkungen. Alle vier mussten mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden, die Tochter wurde sogar mit dem Hubschrauber dorhin geflogen. Die Eltern wurden ambulant behandelt, die beiden Kinder stationär aufgenommen.
Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.
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