05.07.2017, 08:30 Uhr

Kommentar

Eine Schule wie diese darf nicht „sterben“

Alles könnte so schön sein: Ein kleiner Weiler abseits der Hauptgemeinde, in welchem eine Schule funktioniert, wie man sie lange suchen muss. Hier sitzen Tafelklassler und Schüler der achten Schulstufe Seite an Seite. Alles funktioniert. Die Gemeinde steht zur Schule, trotz zusätzlicher Kosten, die man sich andernorts gerne spart. Sogar Schüler aus der Nachbargemeinde, mehr noch aus dem benachbarten Bundesland, werden unterrichtet. Gibt es nicht?! Gibt es doch. Im Steeger Ortsteil Lechleiten. Eine Schule wie diese hat eigentlich das Zeug dazu, dass man sie vor den „Vorhang“ holt. Dass man sie ganz besonders unterstützt und einer Welt, in der alles zentralisiert wird zeigt, es geht auch anders. Das hat nichts mit Romantik zu tun. Nein. Es geht darum, Kinder und Jugendliche nicht dem persönlichen Umfeld zu entfremden. Dafür sollte es Fördergelder geben. Eigentlich müssten alle Schul-Vordenker nach Lechleiten pilgern um sich dieses Modell anzusehen. Aber Fehlanzeige. Das Land Tirol macht Druck, will die Schule abdrehen. Das soll einer verstehen.
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