05.10.2014, 14:00 Uhr

LRin Christine Baur verweist auf die wichtige Funktion der Kinder- und Jugendhilfe

Landesrätin Christine Baur (Foto: Foto: Land Tirol/Berger)

Wenn das Zuhause nicht mehr sicher ist

"Die ´gesunde Watsche´gibt es nicht", stellt LRin Christine Baur, zuständig für Kinder- und Jugendhilfe, klar. Im Bezirk Reutte kamen 432 Meldungen auf Verdacht einer Gefährdung im Jahr 2013 zusammen. Die größten Probleme in einer Familie sind überforderte Eltern, Vernachlässigung, finanzielle Probleme, Suchtprobleme oder psychische Erkrankungen. Im Bezirk kamen im vergangenen Jahr insgesamt 18 Gefährdungsmeldungen ein. "Oft lassen sich Krisen durch Beratungen oder eine ambulante Betreuung lösen", berichtet Silvia Rass-Schell, Vorstand der Abteilung Kinder- und Jugendhilfe. Können Probleme nicht durch eine Hilfe in dieser Form bewältigt werden, kommen familienähnliche Einrichtungen oder eine Pflegefamilie in Frage. 28 Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk Reutte fanden so 2013 im Rahmen der "Vollen Erziehung" in Stationären Einrichtungen ein kurz- oder längerfristiges Zuhause, da die Situation in der Familie nicht mehr tragbar war.
Weitere Informationen und Anlaufstellen finden Sie auf: www.tirol.gv.at/meinjobtirol und www.meinjobtirol.at.
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