13.10.2017, 08:09 Uhr

Mobilität im Alter ist wichtig, aber mit Gefahren verbunden

Hohe VertreterInnen des Landes freuten sich über das große Interesse.
BREITENWANG (rei). Einiges los war am Mittwoch im Veranstaltungszentrum in Breitenwang. Da stand der Nachmittag ganz im Zeichen der Verkehrssicherheit für Senioren. Ein Thema, welches dem Land Tirol wichtig ist. Daher war auch einiges an Prominenz aufgeboten. LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) und LRin Beate Palfrader (ÖVP) vertraten die Tiroler Landesregierung. Nicht ganz alltäglich, dass zwei Regierungsmitglieder zeitgleich eine Veranstaltung in den Bezirken besuchen.
Dabei waren auch Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf und Bundesrätin Sonja Ledl-Rossmann. Ebenso der Vorstand der Abteilung Verkehrsrecht im Land Tirol, Bernhard Knapp. Auch das Kuratorium für Verkehrssicherheit und die Polizei waren mit ranghohen Vertretern präsent.

Sie alle hatten ein gemeinsames, großes Anliegen - die Sicherheit von Senioren im Straßenverkehr zu erhöhen. Ein wichtiges Thema. Mit steigendem Alter nehmen auch die Gefahren im Straßenverkehr zu. Neue Entwicklungen, etwa E-Bikes, machen sich bemerkbar. E-Bikes erhöhen einerseits die Mobilität der Senioren, andererseits lassen sie aber auch die Unfallzahlen nach oben klettern.
Daher gab es ein breites Spektrum an Beratungsmöglicheiten zu Themen wie Sehen, Hören, Führerschein oder Fahrdienstmöglichkeiten. Ergänzende dazu praktische Tipps zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr. „Wir wollen durch diese Maßnahme nicht nur die Mobilität von älteren Menschen als wesentliche Grundlage für eine hohe Lebensqualität steigern, sondern sie auch für Gefahren sensibilisieren und auf Trends und Innovationen in diesem Bereich aufmerksam machen“, betonte Bernhard Knapp.
Die Stimmung im Saal war gut. Mit einem gemeinsamen Tänzchen wurde das Eis im Saal endgültig gebrochen. Danach nützten die großteils sehr rüstigen Damen und Herren das umfassende Beratungsangebot. Auch die Geselligkeit kam natürlich nicht zu kurz.

Zur Sache

Die Bezirkstour ist eine Initiative der Landesabteilungen Gesellschaft und Arbeit sowie Verkehrsrecht. Sie wird in Kooperation mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) umgesetzt und tourt noch bis November 2017 durch alle Landesteile. Neben dem Außerfern machte die Kampagne bereits in Osttirol, Kufstein, Kitzbühel, Schwaz und Innsbruck Station. „Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen können wir interessierten Seniorinnen und Senioren ein umfassendes und vielfältiges Programm anbieten und gezielt für Sicherheit im Straßenverkehr sensibilisieren“, freut sich Martin Pfanner vom KFV über das rege Interesse an den Veranstaltungen.
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