21.12.2017, 11:34 Uhr

Neue Führung bei den Privatvermietern

Bernadette Strobl (Landesobfrau-Stellvertreterin) mit Bernhard Strolz, Franz Kammerlander, Hedi Sprenger und Sabine Sellinger nach den Neuwahlen. (Foto: privat)
ELMEN (rei). Tirols Privatvermieter sind in einem eigenen Verband organisiert. In den Bezirken gibt es eigene Unteroganisationen. Rund 3000 Mitglieder zählt der Privatvermieterverband in Tirol, davon im Bezirk Reutte ca. 300.
In Elmen fand kürzlich der Außerferner Bezirksinformations-Nachmittag für die Mitglieder statt. Dabei wurde Bilanz gezogen. Wichtiger Tagesordnungspunkt waren heuer Neuwahlen.

Starke Vertretung

Bezirksobmann Bernhard Strolz aus Bichlbach freute sich, dass alle vier Tourismusverbände des Bezirkes - Lechtal, Tannheimer Tal, Reutte und Zugspitz Arena - Vertreter entsandt hatten. Mit dabei auch die Geschäftsführerin des Naturparks Tiroler Lech, Anette Kestler. Sie stellte im Naturparkhaus die Räumlichkeiten für die Tagung zur Verfügung.

Im Bezirk Reutte wurden auch dieses Jahr wieder unzählige Prädikatisierungen durchgeführt. Außerdem konnten neue Mitglieder im Verband aufgenommen werden.
Die Neuwahlen im Bezirksverband der Privatvermieter wurden von Landesobfrau-Stellvertreterin Bernadette Strobl geleitet. Da sich Bezirksobmann Bernhard Strolz keiner Wiederwahl stellte, gab es einen Wechsel an der Verbandsspitze. Franz Kammerlander aus Wängle wurde zum neuen Obmann gewählt. Er vertritt nun in den kommenden fünf Jahren die Interessen der Privatvermieter nach außen. 1. Stellvertreterin ist  Waltraud Heinrich aus Breitenwang und 2. Stellvertreterin Hedi Sprenger aus Häselgehr.

Interessante Versammlung

Mit dem Vortrag „So klickt der Gast“ richtete Werner Gschwenter bei der Bezirksversammlung den Blick auf die zukünftige Entwicklung der Online-Buchungen über Handy und Tabletts mit Spracheingabe. Die immer schneller voranschreitende Technik ist eine große Herausforderung für die Privatvermieter. Landesobfrau-Stellvertreterin Bernadette Strobl referierte über die Arbeit auf Landesebene und über die Auswirkungen der 10 Betten-Grenze. Mögliche Alternativen, wie z. B. ein angedachtes Gewerbe „Light“ von 11 bis 30 Betten ist eine Option. Die Politik sei am Zug. Strobl sprach die Hoffnung aus, dass diese auch ein Ohr bei den Privatvermietern habe, damit es in die Richtige Richtung gehe.
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