01.06.2017, 10:05 Uhr

Neue Wege durch ein altes Paradies

Wolfgang Köck, LHStv. Ingrid Felipe, Anette Kestler, Josef Walch und Franz Köpfle. (Foto: Naturpark Tiroler Lech)
ELMEN (eha). Martinau in Elmen ist jedes Jahr für wenige Tage der Nabel der Orchideenwelt. Dann nämlich steht Europas größtes Frauenschuhgebiet in Vollblüte. In diesen vier Wochen besuchen Orchideenfreunde aus nah und fern dieses Naturparadies. Die Besucherzahl liegt bei ca. 8.000 Pflanzenfreunden - so wird geschätzt. Damit das Gebiet in seiner Schönheit auch weiterhin erhalten bleibt, geht man ab diesem Sommer behutsam neue Wege im alten Paradies. Unter der Federführung des Naturparks Tiroler Lech wurden in Zusammenarbeit mit der Bergwacht Elmen-Pfafflar und der Bezirksforstinspektion einige Maßnahmen zur Besucherlenkung umgesetzt.

Zum einen wurde der Eingangsbereich von Privatgrund auf Grund der Gemeinde Elmen verlegt. Von da aus führt ein barrierefreier Weg mit einem Steg in das Frauenschuhgebiet. Die Leiteinrichtungen wurden erneuert, das Wegenetz neu gestaltet und Infotafeln im Eingangsbereich errichtet. Weiters erhielten die Mitglieder der Bergwacht eine mobile Unterkunft vom Naturpark, schließlich sind sie es, die sich ehrenamtlich um den Erhalt der Frauenschuhbestände kümmern und dafür sorgen, dass Besucher sich in dem Gebiet rücksichtsvoll verhalten.

Bei einer Ortsbegehung konnte sich die LHStv. Ingrid Felipe ein Bild vom neuen Besucherlenkungskonzept machen. Mit vor Ort war der Einsatzstellenleiter der Bergwacht Elmen-Pfafflar Wolfgang Köck, der Bezirksforstinspektor Josef Walch, die Geschäftsführerin des Vereins Naturpark Tiroler Lech Anette Kestler sowie der Bergwächter Franz Köpfle aus Vorderhornbach, der seit mehr als 50 Jahren das Gebiet betreut.
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