08.11.2016, 05:00 Uhr

Vor 25 Jahren im Außerfern

Die besten Geher Österreichs kamen aus Tannheim: An Wilfried, Johann und Elisabeth Siegele führte kein Weg vorbei. (Foto: Archiv)

Ein Blick in die Blickpunkt-Ausgabe Nr. 45 vom November 1991

AUSSERFERN (rei). Die Wieskapelle in Weißenbach drohte abzurutschen und zusammenzufallen. Bgm. Willi Holl gab daher Maßnahmen zum Erhalt der Kapelle in Auftrag. Reinhard Witting kümmerte sich darum, dass alles wunschgemäß abläuft.
In Füssen sprachen sich die örtlichen Kaufleute dafür aus, den Grenztunnel zu bauen. Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, starteten sie eine Unterschriftenaktion.
In Lermoos feierte Künstler Martin Leitner die Eröffnung seiner Galerie.
Die Entscheidung über den Fortbestand der Außerfernbahn rückte näher. Der neugegründete „Arbeitskreis Neue Fernbahn“ zeigte Wege auf, wie man die Bahn erhalten könnte. Der Arbeitskreis plädierte für den Bau einer 23 Kilometer langen Bahnverbindung von Ehrwald bis ins Inntal.
Ärger herrschte in Elbigenalp: Die Arbeiterkammer bot Schnitzkurse an. Das ärgerte die örtlichen Schnitzereien. Seitens der AK sah man aber keinen Grund, dieses Angebot für die Arbeitnehmer einzustellen.
Die Außerferner Jägerschaft war „stinksauer“: Unbekannte wilderten zwischen Heiterwang und Bichlbach einen Qualitäts-Hirsch. Den Tätern ging es nur um das Geweih. Dem geschossenen Tier wurde der Kopf abgetrennt, den Rumpf ließen die Wilderer liegen. Der Schaden wurde mit 100.000 bis 150.000 Schilling beziffert.
Die evangelische Kirche hatte Platznöte. Daher machte man Pläne für einen Zubau.
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