06.11.2016, 07:00 Uhr

Zahl der Außerferner nimmt zu

Im Außerfern lässt es sich gut leben. Rund 32.000 Menschen haben hier ihre Heimat.

22 von 37 Gemeinden im Bezirk Reutte weisen ein Wachstum bei der Bevölkerungszahl auf.

AUSSERFERN (rei). Das Bundesland Tirol wächst bei der Bevölkerungszahl. Der Bezirk Reutte ebenso, allerdings vergleichsweise geringer. Das geht aus den "demografischen Daten Tirol 2015" hervor, die seit kurzem vorliegen. Bei diesen Daten handelt es sich um umfassende Erhebungen, die jährlich durchgeführt werden und interessante Einblicke auf das Land, die Bezirke und die einzelnen Gemeinden geben.

Bevölkerung wächst

Am 31.12.2015 lebten 739.139 Personen in Tirol. Verglichen mit dem Jahr 2014 nahm die Bevölkerungszahl in Tirol um 10.313 Personen bzw. um +1,4 Prozent zu. Das Bevölkerungswachstum war im Jahr 2015 damit deutlich höher als in den vorherigen Jahren und das höchste seit dem Jahr 1967.

32.036 Einwohner im Bezirk

Im Bezirk Reutte lebten zum Stichtag 32.036 Personen, das ist ein Zuwachs um 1,1 Prozent. Zehn Gemeinden im Außerfern haben mehr als 1000 Einwohner. Angeführt wird die Reihung von Reutte (6506 Einwohner), gefolgt von Ehrwald (2585), Lechaschau (1988), Breitenwang (1463) und Pflach (1355). Am anderen Ende der Liste steht Gramais mit 51 Bewohnern. Davor reihen sich Kaisers (74), Namlos (76) Hinterhornbach (93) und Pfafflar (102).

Größtes Wachstum in Gramais

Nicht ganz unerwartet gibt es die größten prozentuellen "Ausreißer" in den Kleingemeinden. Hier wirkt sich jeder Bewohner besonders stark in der Statistik aus. So nahm die Bevölkerungszahl in Gramais um fünf zu, was einem Plus von 10,9% entspricht. Größer war die Zuwachsrate nirgends. In Pfafflar ging die Einwohnerzahl um acht zurück, was wiederum einem Minus von 7,3 Prozent entspricht - der Spitzenwert im Außerfern.
Klammert man die fünf Kleinstgemeinden aus, dann verzeichnete Wängle mit einem Wachstum von 5,8 Prozent das größte Plus, gefolgt von Nesselwängle (+5,6%). Den größten Rückgang - in Prozenten gesehen - gab es in Berwang (-1,8%), gefolgt von Bach (-1,7%).
Der Bezirkshauptort Reutte wuchs im Beobachtungszeitraum um 2,6 Prozent, bzw. um 166 Personen.

Wenig Österreicher in Jungholz

Mehrheitlich sind es naturgemäß österreichische Staatsbürger, die in den Gemeinden leben. Mit einer Ausnahme: In Jungholz beträgt der Anteil der Österreicher nur 38,6 Prozent! Es sind Bürger anderer EU-Länder, großteils aus Deutschland, die hier die Mehrheit bilden. In der Tourismusgemeinde Grän beträgt der Anteil der Österreicher 69,6 Prozent, der zweitniedrigste Wert im Bezirk. Steeg (96,3%) gefolgt von Vorderhornbach (93,5%) weisen den höchsten Anteil an Bewohnern mit einer österreichischen Staatsbürgerschaft auf.

Weitere interessante Zahlen aus Tirol und den Gemeinden finden Sie unter diesem Link:
www.tirol.gv.at/demographische-daten
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