27.06.2017, 17:00 Uhr

Zur Sache

So verhält man sich bei der Rettung Ertrinkender richtig - Tipps der Wasserrettung

> Eigenschutz geht vor Fremdschutz
Schlechte Schwimmer müssen aufpassen, nicht selbst unterzugehen. Daher Vorsicht walten lassen!
> Kleidung besser weg
Wäsche saugt sich an und wird sehr schwer! Bevor Sie ins Wasser springen, daher unbedingt schwere Jacken, Hosen und Schuhe ausziehen. Am besten in der Unterwäsche oder im Badegewand ins Wasser gehen.
> Gegenstand mit nehmen
Niemand weiß, wie sich ein Ertrinkender verhält. Er kann in Panik verfallen und versuchen, sich an seinem Retter festzuklammern. Daher nach Möglichkeit einen Gegenstand mitnehmen, den man dem Ertrinkenden reichen kann, oder
> von hinten annähern
Hat man keinen Hilfsgegenstand (Holz, Schwimmreifen etc.) zur Hand, sollte man sich einem Ertrinkenden von hinten nähern. Ev. abtauchen und unmittelbar vor ihm wieder auftauchen und von hinten fassen.
> Größenverhältnisse beachten
Bei der Bergung Ertrinkender sollte man darauf achten, um wen es sich handelt. Ein Kind oder eine schmächtige Person lässt sich zumeist leichter bergen, als etwa ein schwerer Mann
> Vorsicht in Fließgewässern
Flüsse und Bäche haben ihre Tücken. Vorsicht ist geboten. Hier kann es besser sein, einen Notruf abzusetzen und im Uferbereich neben der Person mitzulaufen, um die eintreffenden Einsatzkräfte über den Standort des Verunglückten informieren zu können
> Selbstschutz
Achtung an rutschigen Uferbereichen!
Fällt man in einen Fluss, gegen die Strömung schwimmen, dann wird man zumeist ans Ufer getrieben.
Vorsicht für Angler: Die langen Stiefel füllen sich voll und ziehen kräftig nach unten.
> Augen auf
Haben Sie Wasserflächen stets im Auge um allfällige Notlagen frühzeitig zu erkennen. Das gilt für Seen und Bäder ebenso, wie für das Platschbecken oder den Privatpool daheim.
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