09.10.2014, 08:30 Uhr

Erneute Diskussionen zum Thema Dauersperre Lech-Warth

(Foto: Foto: Archiv)

Jahrzehnte lang wurde die Straße nur bei akuter Lawinengefahr gesperrt nun soll dies vorbeugend geschehen.

Seit letzten Winter sind die Bewohner des oberen Lechtals von der Straßensperre Lech-Warth massiv betroffen. Auch heuer soll der Abschnitt während der Wintermonate vorbeugend gesperrt werden. Das heißt konkret, dass wieder riesige Umwege in Kauf genommen werden müssen, wenn die Bevölkerung, die Touristiker oder die Wirtschaftstreibenden ins Tiroler Oberland oder an den Arlberg müssen.
Bei der erneuten Debatte bringen sich nun auch die FPÖ und Vorwärts Tirol mit ein.
"Wenn der freie Personen- und Warenverkehr eine Säule der EU darstellt, kann es nicht sein, dass der Verkehr zwischen zwei Bundesländern einfach prophylaktisch für die Wintermonate gesperrt wird. Die Verbindung Lech-Warth ist ein absolutes Muss, insbesondere wenn man sich die Geographie des Lechtals ansieht. Die Anbindung an das Skigebiet in Warth ist - außer im akuten Lawinenfall - absolut notwendig! Bei diesem Thema stehe auch der Landeshauptmann in der Pflicht und müsse mit Vorarlberg in Verhandlungen treten, um diese Verbindung auch im Winter zu gewährleisten.", betont LA Maria Zwölfer. Für den Landesparteiobmann der FPÖ Mag. Abwerzger und den Klubobmann des FPÖ-Klubs LA Federspiel ist die neuerliche Diskussion um die Wintersperre unverständlich: "Bereits im vergangenen Winter brachten wir einen Dringlichkeitsantrag ein, der aber keine Zustimmung erhielt. Diese Vorgehensweise zeigte, dass für ÖVP und Grüne die Stärkung des ländlichen Raumes nur eine Floskel in Sonntagsreden ist. Die Bewohner des Lechtales werden somit auch im kommenden Winter im Stich gelassen", fühen beide Politiker aus.
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