09.10.2014, 08:00 Uhr

Wirtschaftsbund goes Naturparkhaus

Bgm. Heiner Ginther, Marina Bunte (Frau in der Wirtschaft) und WB-Bezirksobmann Peter Müller (Foto: Foto: WB/Klotz)
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Treff.Punkt Unternehmen“ des Wirtschaftsbundes lud der Wirtschaftsbund Reutte mit Obmann Peter Müller und Geschäftsführer Simon Klotz seine Mitglieder zum „Treff.Punkt Unternehmen“ in das Naturparkhaus Klimmbrücke in Elmen. Knapp 40 Wirtschaftsbünd’lerInnen ließen sich den Blick hinter die Kulissen nicht entgehen.

Die Naturparkregion Tiroler Lech erstreckt sich auf einer Fläche von 42 km2 und einer Länge von 62 km in der 20.000 Menschen leben. Seit 2000 zählt der Tiroler Lech zum europaweiten ökologischen Schutzgebietsnetz Natura 2000, 2004 wurde das Ganze zum ‚Naturpark Tiroler Lech’ ernannt und im August 2014 das ‚Naturparkhaus Klimmbrücke’ als Sitz der Naturparkverwaltung offiziell seiner Bestimmung übergeben. Seit Eröffnung des Hauses besuchten rund 4.500 Personen den Verwaltungssitz samt Außenbereich. Grund genug also für den Wirtschaftsbund Reutte den berühmten „Blick hinter die Kulissen“ zu werfen und sich vor Ort vom Erfolg dieses Projektes zu überzeugen.

Für den Obmann des Naturparks Tiroler Lech Bgm. Heiner Ginther, der die Anwesenden mit interessanten Informationen und allerlei Wissenswertes durch den Abend führte, ist der Naturpark eine Erfolgsgeschichte. „Natürlich hat es am Beginn Bedenken gegeben, aber mittlerweile wird wohl niemand mehr am Erfolg dieses Projektes zweifeln. Durch das Förderpgrogramm, einer engen Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Tourismus, Regionalentwicklung und Naturpark konnten viele Projekte, Initiativen umgesetzt werden und so das Lechtal bzw. die Region wieder wirtschaftlich gestärkt werden“, so Ginther. Insgesamt wurden rund 400 Projekte verwirklicht, die eine Investitionssumme von 96 Millionen Euro auslösten.

Auch der Reuttener Wirtschaftsbund-Bezirksobmann Peter Müller freut sich über die gelungene Veranstaltung und den regen Besuch. „Zwar stellt das Naturparkhaus kein Unternehmen im klassischen Sinne dar, dennoch ist es sozusagen die Zentrale einer wirtschaftlich enorm wichtigen Einrichtung. Durch das Sonderförderprogramm konnten 23 Mio. Euro an Fördergeldern lukriert werden, diese wiederum schlagen sich in erhöhter Investitionsfreudigkeit von UnternehmerInnen, einer Saisonsverlängerung im Tourismus und damit gesteigerten Nächtigungszahlen nieder, um nur drei Argumente anzuführen“, so Peter Müller abschließend.
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