26.08.2016, 08:52 Uhr

Wirtschaftsplanspiele: 56 Schüler nutzten das Angebot der AK Reutte

Sophie Tschurtschenthaler, Eva Lackner, Mag. Thomas Kramer (AK Reutte), Katharina Angerer und Claudia Schwaiger. (Foto: AK Tirol)
REUTTE. Von der Lohnverhandlung bis zu Begriffen wie Bilanz oder Sozialpartner: Wie ließen sich die Wirtschaft und ihre komplexen Abläufe besser begreifen, als durch eigene Erfahrung. Das macht wohl auch den Erfolg der Wirtschaftsplanspiele aus. In Reutte nahmen zuletzt 56 Schüler teil.

Einen Tag lang in verschiedene Rollen schlüpfen: Im Rahmen der beliebten Wirtschaftsplanspiele simulierten wieder insgesamt 56 Schülerinnen und Schüler in der AK Reutte betriebs- und volkswirtschaftliche Vorgänge. Erst nutzten 32 Schüler der Polytechnischen Schule Reutte das Angebot, das die Bezirkskammer in Zusammenarbeit mit den Bildungsprofis der AK Tirol organisiert hatte, danach holten sich 24 Schüler der Tiroler Fachberufsschule für Handel und Büro Reutte die hilfreichen Tipps fürs Berufsleben.

Dabei erarbeiteten die vier Trainer mit den Jugendlichen jeweils die volks- und betriebswirtschaftlichen Fachbegriffe, die anschließend spielerisch umgesetzt und gefestigt wurden. Denn im Lauf des Wirtschaftsplanspieles konnten die Schüler in die Rollen von Arbeitnehmern, Arbeitgebern, Betriebsräten, Staat etc. schlüpfen und deren unterschiedliche Sichtweisen kennenlernen. In fiktiven Lohnverhandlungen und Diskussionsrunden stärkten sie nicht nur ihre sozialen Kompetenzen, sondern auch die kommunikativen Fähigkeiten und gebrauchten ganz gezielt Fachbegriffe wie Bilanz, Sozialpartner, Armutsschere, Lohnquote etc. Natürlich gab es zwischendurch für Schüler und Trainer auch noch eine kleine Stärkung.
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