Vorsicht: hoch explosiv

Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Feuerwerkskörpern schützt vor bösen Überraschungen und Unfällen.
  • Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Feuerwerkskörpern schützt vor bösen Überraschungen und Unfällen.
  • Foto: Robert Neumann/fotolia
  • hochgeladen von Tamara Zopf

Immer wieder werden Feuerwerkskörper zur Gefahr. Hier einige Tipps zum sicheren Umgang.

BEZIRK (tazo). Das alte Jahr neigt sich schön langsam seinem Ende zu und ein neues steht bereits schon in den Startlöchern. Das gehört dann natürlich auch gebührend gefeiert. Da in der Silvesternacht vielerorts aber nicht nur die Korken ordentlich knallen, sondern auch größere und kleinere Feuerwerkskörper in den Nachthimmel geschossen werden, kann es schon mal zu bösen Überraschungen und schweren Unfällen kommen. Vor allem in Verbindung mit Alkohol ist das Hantieren mit Pyrotechnik eine wirklich heiße Sache. Der Umgang mit Sprengkörpern unter Alkoholeinfluss sollte somit tunlichst vermieden werden. Ebenso dürfen Feuerwerkskörper nicht in Kinderhände gelangen.

Richtiges Handling schützt
Um Fehlfunktionen von Raketen zu vermeiden, sollten diese trocken und fern von Zündquellen gelagert werden. Feuerwerkskörper - egal welcher Art - keinesfalls selbst herstellen. Blindgänger frühestens nach zehn Minuten wieder angreifen und entsorgen. Am sichersten ist es sie mit Wasser zu übergießen, um eine unkontrollierte Nachzündung zu vermeiden. Keinesfalls sollten weitere Zündversuche daran vorgenommen werden. Vorsicht: nicht nur am Morgen danach besteht bei dem Einen oder Anderen akute "Brandgefahr", auch Feuerwerkskörper können brandgefährlich werden. So muss man sich vorab über Windverhältnisse, nahe gelegene Gebäude, wie etwa landwirtschaftliche Anwesen, und Brennbarkeit der Umgebung informieren. Der Abschuss sollte nur aus fest verankerten Röhren vorgenommen werden - niemals aber aus der Hand. Die Feuerwerkskörper niemals zusammenbündeln oder gemeinsam anzünden. Nach dem Anzünden, ebenso wie die Zuseher, ausreichend Sicherheitsabstand einnehmen. Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Verbrennungen gekommen sein, sollte man diese mit kaltem Wasser oder Schnee kühlen und notfalls einen Arzt aufsuchen.

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