Tipps bei Kopflausbefall
Es juckt? So machen Sie der Laus den Garaus

Bei lästigem Juckreiz oder Krusten auf der Kopfhaut, sollten Kopf und Haar auf einen Lausbefall untersucht werden. Am häufigsten kommen Kopfläuse in Schulen und Kindergärten vor, aufgrund des engen Kontakts der Kinder.
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  • Bei lästigem Juckreiz oder Krusten auf der Kopfhaut, sollten Kopf und Haar auf einen Lausbefall untersucht werden. Am häufigsten kommen Kopfläuse in Schulen und Kindergärten vor, aufgrund des engen Kontakts der Kinder.
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  • hochgeladen von Kathrin Schwendinger

Starker Juckreiz und Krusten am Hinterkopf sind Anzeichen für einen Lausbefall. Apothekerin Bettina Kobler von der Riedberg Apotheke in Ried im Innkreis, weiß was hilft. 

RIED. Vorweg sei gesagt: Kopflausbefall ist keinesfalls ein Zeichen mangelnder Hygiene, sondern ein Parasitenbefall, der jeden treffen kann. Und: Die kleinen Insekten sind zwar lästig, aber nicht gefährlich. Erwachsene Kopfläuse sind etwa drei Millimeter lange, graue oder hellbraune Insekten mit abgeflachtem Körper und sechs Beinen. Mit ihren Klauen an den Beinen können sie sich gut an den Haaren festhalten und flink krabbeln, jedoch nicht springen oder fliegen. Die Läuse ernähren sich vom Blut des Menschen – mittels ihres Saugrüssels stechen Sie mehrmals pro Tag zu.

Erste Anzeichen für einen Befall sind laut Bettina Kobler von der Riedberg Apotheke ungewöhnlich starker Juckreiz sowie Krusten am Hinterkopf. Treten diese Symptome auf, sollte die Kopfbehaarung systematisch mit einer Lupe abgesucht werden. "Leitmerkmale sind die Eier der Läuse, die in Form von kleinen, ovalen Nissen in schrägem Winkel an die Haarschäfte geklebt werden", erklärt Kobler. Die Übertragung erfolge meist nur von Kopf zu Kopf durch direkten Kontakt mit einem befallenen Menschen. Eine Übertragung über Mützen oder Kopfkissen ist unwahrscheinlich, da die Läuse ohne Kontakt zum Menschen sehr schnell absterben. Besonders häufig werden Läuse in Kindergärten und Schulen weitergegeben, denn dort haben die Kinder engen Kontakt zueinander.

Die Eier raus mit einem Nissenkamm

"Zur Behandlung stehen etwa synthetische Insektizide zur Verfügung, die auf das Nervensystem der erwachsenen Laus wirken", beschreibt Kobler. Die Nissen sollten mit einem speziellen Kamm entfernt werden. Die Behandlung ist erst abgeschlossen, wenn keine Läuse und Nissen mehr zu finden sind. Ansonsten heißt es: alles von vorne. 

Kämme und Haarbürsten sollten gut gereinigt werden. Mützen, Kopfkissen und Stofftiere waschen oder für 24 Stunden ins Tiefkühlfach legen. "Nach gründlicher Behandlung darf das Kind wieder Kindergarten und Schule besuchen. Es empfiehlt sich aber, in den folgenden Wochen den Kopf immer wieder zu kontrollieren", rät die Apothekerin.

Bei lästigem Juckreiz oder Krusten auf der Kopfhaut, sollten Kopf und Haar auf einen Lausbefall untersucht werden. Am häufigsten kommen Kopfläuse in Schulen und Kindergärten vor, aufgrund des engen Kontakts der Kinder.
Bettina Kobler, Apothekerin in der Riedberg Apotheke in Ried.
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