Gelenksersatz: Krankenhaus Ried ist zertifiziert

Sehr zufrieden mit dem neuen Hüftgelenk ist Hubert Zeilinger (rechts im Bild neben Prim. Dr. Norbert Freund). Am vierten Tag nach der Operation kann er schmerzfrei Gehen.
  • Sehr zufrieden mit dem neuen Hüftgelenk ist Hubert Zeilinger (rechts im Bild neben Prim. Dr. Norbert Freund). Am vierten Tag nach der Operation kann er schmerzfrei Gehen.
  • Foto: Krankenhaus Barmh. Schwestern Ried, Fotograf: Hirnschrodt
  • hochgeladen von Eva Berger

RIED. Wenn man ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk benötigt, soll man sich auf höchste Qualität der Behandlung verlassen können. An der Orthopädie des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Ried, einem Unternehmen der Vinzenz Gruppe, hat man die Qualität nun mit dem Zertifikat „EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung“ bestätigt bekommen.

Die Implantation künstlicher Gelenke ermöglicht es einer immer größer werdenden Patientenzahl, auch im höheren Alter noch in Bewegung zu bleiben. In Österreich werden jährlich rund 35.000 Hüft- oder Knieendoprothesen implantiert. An der Rieder Abteilung für Orthopädie und orthopädische Chirurgie wurden im Jahr 2016 519 Hüft- und Knieendoprothesen implantiert.

Schnelle Genesung durch Gesamtkonzept „Rapid Recovery“

„Eine qualitativ hochwertig durchgeführte Operation führt nur dann zu einem sehr guten Ergebnis, wenn auch die Vor- und Nachbetreuung der Patienten optimal abläuft,“ betont Abteilungsleiter Norbert Freund. Die gute Zusammenarbeit mit den Abteilungen und Instituten ist dafür eine Voraussetzung. Das beginnt bei einem Patienteninformations-Nachmittag, der monatlich angeboten wird. Orthopäden, Anästhesisten, Physiotherapeuten, Pflegekräfte und Ernährungsfachleute informieren die Patienten über den genauen Ablauf der stationären Behandlung, der Operation und der Rehabilitation. Die Operationen werden meist minimalinvasiv durchgeführt, das bedeutet kleinere Operationswunden und eine raschere Genesung. Das erste Aufstehen mit dem neuen Gelenk erfolgt schon am Tag der Operation und die Übungen zur Wiedererlangung der Beweglichkeit können jederzeit in einem eigenen Übungsraum auf der Station gemacht werden. Fünf Tage nach der Operation können die Patienten mit ihrem künstlichen Gelenk schon wieder in ihre häusliche Umgebung zurückkehren.

Weitere Qualitätsarbeit

Mit dem ersten Zertifikat für das EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung ist die Qualitätsarbeit für alle Beteiligten noch nicht zu Ende – jährliche externe Audits sichern den Erhalt und die Weiterentwicklung der Qualität bei der Versorgung mit künstlichen Gelenken.

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