Lausige Zeiten: Wenn es auf dem Kopf krabbelt, dann juckts!

Wenn in Schule oder Kindergarten Läusealarm herrscht, sollten auch Sie ihr Kind sorgfältig auf die ungeliebten Schmarotzer untersuchen.
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  • Foto: Goodluz/panthermedla
  • hochgeladen von Gisela Burgstaller

Keine Angst vor Kopfläusen! Sie sind zwar sehr lästig, aber überhaupt nicht gefährlich!

(bugi) Jeder der Kinder hat kennt und fürchtet ihn: den Zettel mit der Aufschrift "Wir haben Läuse!" Besonders zu Schulbeginn im Herbst haben Kopfläuse Hochsaison. Die winzigen Schmarotzer sind zwar lästig aber total ungefährlich. Sie übertragen auch keine Krankheiten. Ihr Auftreten hat nichts mit mangelnder Hygiene oder dem sozialen Umfeld zu tun. Auch hohe hygienische Standards können daran, dass sie immer wieder auftauchen und sich schnell von Kopf zu Kopf verbreiten, nichts ändern. Läuse fühlen sich auch auf den saubersten Köpfen wohl!

Erste Anzeichen

Sobald die Kopfhaut extrem juckt, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich Kopfläuse eingenistet haben. Aber auch ohne Jucken sollte man die Kopfhaut bei jedem Verdacht genau kontrollieren: Die 6-beinigen Insekten ohne Flügel sind höchstens 3 Millimeter groß, dennoch kann man sie beim genauen Hinsehen gut erkennen. Kleinere Larven findet man mit Hilfe einer Leselupe. Auch Nissen sind ein sicherer Hinweis für Läusealarm: Die ovalen, ca. 0,8 mm langen Eier kleben meist in der Nähe des Haaransatzes. Um Kopflausbefall rasch und vollständig wieder los zu werden, gehört ein guter Nissenkamm unbedingt zur Basisausstattung bei der Behandlung und sollte in jeder Familie vorrätig sein. Ein Nissenkamm soll lange, sehr engstehende Zinken aus Metall haben. Einen guten Nissenkamm erhalten Sie in Ihrer Apotheke.

Behandlung

"Durch eine rasche Behandlung mit einem geeigneten Anti-Läuse-Mittel kann man die harmlosen Plagegeister auch relativ einfach wieder loswerden." so Mag.pharm. Christian Wasner von der Alten Stadtapotheke zum schwarzen Adler in Ried im Innkreis. Die Behandlung bei Lausbefall konzentriert sich hauptsächlich auf den Kopf, da die Schmarotzer abseits ihres Lebensraums keine Überlebenschance haben. Eine Übertragung durch Polstermöbel, Kopfkissen, Autositze oder Plüschtiere ist entgegen häufiger Befürchtung äußerst unwahrscheinlich. Polster, Bettwäsche, Kopfbedeckungen oder Haarbürsten brauchen nur gut gereinigt aber nicht desinfiziert oder entsorgt werden.

Wichtig:

Informieren Sie unverzüglich Schule oder Kindergarten, wenn Sie bei Ihrem Kind Läuse entdeckt haben, damit auch andere Kinder möglichst rasch auf Lausbefall kontrolliert werden können.

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