Rieder Palliativteam erhielt Qualitätssiegel

Christian Roden, Leiter der Palliativstation, im Gespräch mit einem Patienten.
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  • Christian Roden, Leiter der Palliativstation, im Gespräch mit einem Patienten.
  • Foto: Hirnschrodt/KH Ried
  • hochgeladen von Lisa Schiefer

RIED. Die palliative Behandlung benötigen Menschen, die aufgrund einer fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankung mit komplexen Symptomen belastet sind. Bei der Betreuung dieser Menschen geht es nicht nur um die medizinische und pflegerische Behandlung der Symptome, sondern um die ganzheitliche Zuwendung zum Menschen und seinen Angehörigen. Den Patienten soll ein lebenswertes Leben bis zuletzt ermöglicht werden.

Prüfung

Die deutsche Zertifizierungsgesellschaft proCumCert bietet, neben der gesamten Prüfung des Qualitätsmanagements eines Krankenhauses, auch spezielle Anforderungskataloge für bestimmte Behandlungen. Neu ist der Anforderungskatalog für Palliativbehandlung. Neben der Gesamtprüfung des Krankenhauses hat man sich dem Palliativ-Zertifizierungsverfahren gestellt. Die drei Prüfer prüften die Einbeziehung verschiedener Spezialisten in die Behandlung, den Umgang mit Angehörigen, die Bedeutung der Seelsorge und die personellen Ressourcen für die Behandlung Schwerstkranker. Erstmals wurde damit in Österreich das „proCumCert – Qualitätssiegel für Palliativbehandlung“ vergeben.

Aktuelle Renovierung der Palliativstation

Die derzeit durchgeführten Renovierungsarbeiten dienen dazu, den Betrieb der Palliativstation auch auf baulich und technisch hohem Niveau in Zukunft am bestehenden Standort fortsetzen zu können. Die Rückkehr in das renovierte Gebäude wird im Februar 2018 angestrebt.

Christian Roden, Leiter der Palliativstation, im Gespräch mit einem Patienten.
Die drei Prüfer, der Krankenhausvorstand und das Qualitätsmanagement-Team.

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