Krankenhaus Barmherzige Schwestern
Bernhard Furtmüller ist neuer Leiter der Chirurgie

Primar Bernhard Furtmüller
  • Primar Bernhard Furtmüller
  • Foto: KH BHS Ried/Hirnschrodt
  • hochgeladen von Lisa Schiefer

Primar Bernhard Furtmüller ist neuer Leiter der Abteilung für Chirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried.

RIED. „Mit Bernhard Furtmüller konnten wir einen ausgewiesenen Experten der Chirurgie und eine fachlich und menschlich herausragende Führungspersönlichkeit gewinnen, der die Weiterentwicklung unseres Krankenhauses fördern wird“, freuen sich Geschäftsführer Johann Minihuber und Ärztlicher Direktor Johannes Huber. Fachliche Schwerpunkte von Prim. Furtmüller sind die Single-Port-Chirurgie und die onkologische Viszeralchirurgie. In diesen Bereichen bietet Furtmüller auch regelmäßig Fortbildungen an. Die Besonderheit der Single-Port-Chirurgie ist, dass hier mit einem nur 20 Millimeter langen Schnitt im Nabel die Instrumente und eine Kamera in den Bauchraum eingeführt werden. Weder Muskeln noch Fettgewebe müssen durchtrennt werden, der Nabel ist der anatomisch ideale Zugang zum Bauchraum. Die Patienten profitieren von einem rascheren Heilungsverlauf, weniger Schmerzen nach der Operation und haben ein kosmetisch schönes Ergebnis, da die Narbe im Bauchnabel unsichtbar wird.

Kommunikation auf Augenhöhe

Bernhard Furtmüller legte sein Medizinstudium trotz einer Erwerbstätigkeit in Rekordzeit ab. Die Turnusausbildung absolvierte der gebürtige Mühlviertler im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz, danach machte er einen kurzen Ausflug in das Fachgebiet Urologie, ehe er die Facharztausbildung für Chirurgie am Krankenhaus Kufstein absolvierte. 2015 folgte Furtmüller dem Ruf nach Vöcklabruck, wo er Standortleiter der Chirurgischen Abteilung war. Seit Juli 2020 leitet Furtmüller die Abteilung für Chirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried. Er folgt dort Günther Zeidler, der die Abteilung zuletzt interimistisch geleitet hatte. Wichtig ist dem 47-jährigen Familienvater die Kommunikation auf Augenhöhe, weil für eine optimale Patientenversorgung sowohl die interdisziplinäre als auch die interprofessionelle Zusammenarbeit reibungslos funktionieren müssen.

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