Krankenhaus Barmherzige Schwestern
866 Babys kamen 2019 in Ried zur Welt

Das Rieder Neujahrsbaby Valentina mit ihren Eltern Monika und Tobias sowie Hebamme Gerlinde Feichtlbauer (links) und Geschäftsführer Johann Minihuber (rechts).
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  • Das Rieder Neujahrsbaby Valentina mit ihren Eltern Monika und Tobias sowie Hebamme Gerlinde Feichtlbauer (links) und Geschäftsführer Johann Minihuber (rechts).
  • Foto: Krankenhaus Barmherzige Schwestern Ried
  • hochgeladen von Lisa Nagl

Im Vorjahr erblickten im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried 866 Babys das Licht der Welt – 456 Buben und 410 Mädchen. Am 1. Jänner 2020 war die kleine Valentina die Erste.

RIED. Mit 858 Geburten (8 davon waren Zwillingsgeburten) bedeutet dies eine erfreuliche Geburtensteigerung von 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mehr als Dreiviertel der Babys kamen an der Abteilung für Geburtshilfe unter der Leitung von Primar Walter Dirschlmayer auf natürliche Weise zur Welt. Die Kaiserschnittrate lag bei 23,1 Prozent und ist somit seit Jahren konstant niedrig und damit deutlich unter dem österreichweiten Durchschnitt. Als geburtenstärkster Monat kristallisierte sich der Oktober heraus. „Unser Ziel ist es, die Geburt so natürlich wie möglich ablaufen zu lassen, aber gleichzeitig auch so sicher wie nötig. So fühlen sich werdende Eltern gut aufgehoben und betreut und können in einer geborgenen und sicheren Atmosphäre mit persönlicher Zuwendung in das Familienleben starten“, erklärt Dirschlmayer, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Auf Wünsche der Frau eingehen

Wenn sich die werdenden Eltern überlegen, in welches Krankenhaus sie zur Entbindung gehen, spielen viele Faktoren eine Rolle. Das Vertrauen zu den Ärzten, Hebammen, Pflegepersonen und Therapeutinnen ist ein Schlüsselfaktor. Gerlinde Feichtlbauer sagt zu ihren Aufgaben als Hebamme: „Am allerwichtigsten ist es, auf die Wünsche der Frau einzugehen. Denn jede hat ihre Vorstellung von einer Geburt, aber die Realität kann anders aussehen. Dann bemühen wir uns, die Gebärende so zu begleiten und zu führen, dass es ein positives Geburtserlebnis wird – was uns in den allermeisten Fällen auch gelingt.“

Familiäre Atmosphäre

Im Rieder Spital stehen vier Kreißzimmer zur Verfügung, die genug Raum für verschiedene Geburtspositionen bieten. Auch Wassergeburten sind möglich. Das persönliche Eingehen auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Eltern und des neugeborenen Kindes sind dem Team der Geburtshilfe ein besonderes Anliegen. Es stehen ausschließlich Zweibettzimmer zur Verfügung. Moderne Familienzimmer ermöglichen den jungen Eltern und ihrem Baby, die ersten Tage nach der Geburt in ruhiger, entspannter und familiärer Atmosphäre gemeinsam zu verbringen. Pflegepersonen unterstützen die frischgebackenen Eltern bei der Säuglingspflege.

Untersuchungen direkt im Krankenhaus

Falls Probleme auftreten, gibt die Kinderabteilung mit einer Säuglings-Überwachungsstation und einer fachärztlichen Anwesenheit rund um die Uhr die nötige Sicherheit. Die Basis-Untersuchungen des Kindes werden gleich im Krankenhaus gemacht: der Hüft- und Nierenultraschall, ein Hörtest und ein Test zum Ausschluss von Stoffwechselerkrankungen. Zweimal im Jahr wird zum beliebten Storchentag eingeladen. Hier können die werdenden Eltern das erfahrene Team und die vielfältigen Angebote rund um die Geburt kennen lernen.

Das Rieder Neujahrsbaby Valentina mit ihren Eltern Monika und Tobias sowie Hebamme Gerlinde Feichtlbauer (links) und Geschäftsführer Johann Minihuber (rechts).
Walter Dirschlmayer, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe

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