Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner
"Die finanziellen Mittel für die Spange drei sind gesichert!"

Die Spange drei soll den innerstädtischen Verkehr entlasten.
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  • Die Spange drei soll den innerstädtischen Verkehr entlasten.
  • Foto: Land OÖ
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Im Straßenbereich werden im Innviertel heuer mehr als 12 Millionen Euro für verschiedenste Projekte investiert. Ein Baubeginn für das größte Straßenprojekt in Ried, die Spange drei, ist noch nicht in Sicht.

2021 wird die Unfallhäufungsstelle Häuperlkreuzung in Lohnsburg saniert und in einen Kreisverkehr umgebaut – die BezirksRundschau hat berichtet. Weiters wird die B156 in St. Georgen am Fillmannsbach inklusive Geh- und Radwegbau ausgebaut und die B148 in Kirchdorf am Inn und Geinberg saniert. Außerdem erfolgen Sanierungen der Ortsdurchfahrt Geibing in Münzkirchen (L1165 Münzkirchener Straße) sowie der Andorfer Straße (L514) und der Innviertler Straße (B137) in Andorf. Aber auch in den nächsten Jahren wird im Innviertel ein Schwerpunkt gesetzt. "So werden aus dem OÖ-Plan in den Jahren 2022-2025 alleine rund 13 Millionen Euro im Innviertel zusätzlich investiert, ganz abgesehen von budgetierten Großprojekten wie der Umfahrung Mattighofen-Munderfing und der Spange Ried 3, die nach Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen umgesetzt werden", so Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.

Spange drei

Die Spange drei hat in der Vergangenheit in Ried bereits zu vielen Diskussionen geführt. Aktuell ist es um das 1,7 Kilometer lange Baulos, das einen Lückenschluss des "Südrings" von der B141 Rieder Straße im Bereich Aubach über die Spangen Ried 1 und Ried 2 bis zum Bestand der B143 Hausruckstraße im Bereich Wegleiten beziehungsweise Auleiten darstellen und dadurch das innerstädtische Straßennetz entlasten soll, still geworden. Auf Anfrage im Büro von Landesrat Steinkellner hat die BezirksRundschau Ried folgende Informationen zum aktuellen Stand der Dinge erhalten.

Für die Einreichplanung wurden von der OÖ Boden- und Baustoffprüfstelle über den gesamten Bereich Bodenuntersuchungen  durchgeführt.  Die Einreichplanung wurde in Abstimmung mit den Gemeinden und Grundeigentümern abgeschlossen. Die großräumige Verkehrserhebung sowie die Berechnung für die Verkehrsumlagerung auf den neuen Straßenverlauf anhand von Computermodellen sind abgeschlossen. Auch die lärmtechnische Untersuchung liegt vor. Weiters wurden mit den ÖBB und der Abteilung Brücken- und Tunnelbau Gespräche hinsichtlich der niveaufreien Eisenbahnkreuzung  geführt. Um die naturschutzrechtliche und wasserrechtliche Bewilligung ist angesucht. Für letztere müssen jedoch ergänzende Unterlagen ausgearbeitet werden. Die Verhandlung für die straßenrechtliche Bewilligung hat bereits stattgefunden. Es wurden dabei zahlreiche Einwendungen vorgebracht. Vor Bescheiderlassung werden mit betroffenen Grundeigentümern hinsichtlich ihrer Einwendungen Gespräche geführt.

Ein tatsächlicher Baubeginn ist abhängig von rechtskräftigen Bewilligungsbescheiden und einer erfolgten Grundeinlöse. Einen konkreten Zeitpunkt des Baubeginns oder der Fertigstellung zu nennen, ist daher noch nicht möglich. Aber: "Die notwendigen finanziellen Mittel sind gesichert, sodass nach Vorliegen aller rechtlichen Voraussetzungen ein rascher Baubeginn erfolgen kann", so Steinkellner.

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