Die Innviertler Zuckerrüben auf dem Weg nach Tulln

Felix und Jakob wissen schon dass der Zucker vor der Haustür wächst und hätten am liebsten schulfrei wenn der Tiger zum ernten kommt.
  • Felix und Jakob wissen schon dass der Zucker vor der Haustür wächst und hätten am liebsten schulfrei wenn der Tiger zum ernten kommt.
  • Foto: Schachinger
  • hochgeladen von Eva Berger

INNVIERTEL. Derzeit tourt der „Gelbe Tiger“ wieder durch das Innviertel. Wer ihn nicht kennt: Das ist der Rübenroder der Rübenrodegemeinschaft Innviertel. Die 52 Besitzer lassen ihn von Suben über Neuhofen, nach Aspach bis nach St.Peter am Hart touren. Mit  600PS-darf er seine Dienste verrichten. „Dort wo die Böden genügend Wasser speichern konnten, um die Sommertrockenheit zu überstehen, rechnen wir mit tollen Erträgen. Wo das nicht der Fall war, ist die Lage etwas brenzlig", so Obmann Georg Glechner.

Zwischen 70 und 100 Tonnen Rüben werden pro Hektar geerntet. Das ist für die Mitglieder der Gemeinschaft, die zugleich eine kollegiale Abfuhrgemeinschaft bilden, eine logistische Herausforderung. „Wir müssen so fast 23 000 Tonnen Rüben zum Verladeplatz nach Geinberg bringen. Wir ersuchen um Verständnis wenn es da und dort mal zu Behinderungen kommt“, so Glechner.
Die Innvierter Zuckerrüben werden am Rübenplatz Geinberg auf Bahnwaggons verladen und in die Zuckerfabrik nach Tulln transportiert. Dort werden sie zu rund 5000 Tonnen Zucker verarbeitet.

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