Flüchtlingsdiskussion auf Augenhöhe

Vier Asylwerber aus Syrien, die derzeit im Ort Waldzell im Innviertel untergebracht sind, folgten der Einladung der 1. Klasse Betriebslogistiker der Berufsschule Ried im Rahmen des Unterrichtsfaches "Politische Bildung", um Fragen der Schüler über ihr Herkunftsland, ihre Flucht aus Syrien und ihre Pläne für die Zukunft zu beantworten.

In den zwei Nachmittagsstunden dieser persönlichen Begegnung wurden viele Themen, die für die Schüler in der aktuellen Berichterstattung durch die Medien offen geblieben sind, diskutiert.

Einige Auszüge aus den Zusammenfassungen der Schüler:
"Also, ich fand es eine großartige Erfahrung, dass ich einmal mit Leuten reden durfte, die aus ihrem Geburtsland geflüchtet sind. Es ist schrecklich, was in Syrien passiert. Das Leid und die Trauer hat man den Asylanten angesehen, wenn man sie über ihre Familie gefragt hat. Diese Menschen sind sehr lange gegangen um nach Österreich zu kommen. Sie haben uns erzählt, dass es kaum etwas zu essen gab und kein reines Wasser. Sie sind in der Nacht gewandert und haben am Tag geruht. Als sie in Österreich angekommen sind, waren sie über die netten Leute, die Landschaft und die Hilfsbereitschaft erfreut. Ich hoffe für diese Menschen nur das Beste und wünsche ihnen, dass sie in Österreich Fuß fassen und eine Arbeit, Wohnung und Freunde finden. Außerdem wünsche ich ihnen auch, dass sie ihre Familien rasch wieder sehen."
"Die beschriebene Situation in Syrien ist äußerst bedenklich, vor allem, dass die Männer nicht vor den feindlichen Truppen sondern vor der Rekrutierung flüchten. Sehr bedenklich finde ich den Fakt, dass keiner der Männer vorhat je wieder zurück zu gehen, auch wenn kein Krieg mehr sein sollte. Angesichts der Masse an Flüchtlingen, die in Österreich um Asyl ansuchen, ist dieser Wunsch der Flüchtlinge sicher auf Dauer für den österreichischen Staat nicht tragbar".
"In den zwei Stunden habe ich mir sehr viel mitgenommen. Dass man seine Familie und Freunde sehr schätzen muss. Und dass man glücklich sein soll in einer Demokratie zu leben, und dass wir eine Sozialversicherung haben".

Autor:

Berufsschule Ried im Innkreis aus Ried

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