Food Coops: Gemeinschaften für den Lebensmitteleinkauf in Ried

Die Riadarei öffnet ab Oktober ihre Türen.
  • Die Riadarei öffnet ab Oktober ihre Türen.
  • Foto: Riadarei
  • hochgeladen von Eva Berger

BEZIRK. Hohe Qualität, regionale Produkte – die Anforderungen an Lebensmittel steigen. Genau mit diesem Trend setzen sich Food Coops auseinander. Die Lebensmitteleinkaufsgemeinschaften wollen die Versorgung mit Lebensmitteln soweit wie möglich selbst in die Hand nehmen. Hochwertige, biologische und naturnahe Produkte und Lebensmittel werden gesucht und über die Food Coop gebündelt. Dazu braucht es gute Kontakte zu den regionalen Betrieben, die ihre Produkte über anbieten. Und es braucht jede Menge ehrenamtlicher Helfer, die sich um Organisation, Abwicklung, Finanzen und Co. kümmern.

Taiskirchen als Vorreiter

"GuaT – Gutes aus Taiskirchen" – so heißt die 2015 gegründete Food Coop in Taiskirchen. Die Bestellung erfolgt bequem über ein einfach bedienbares Onlinesystem. Jeden Freitag Nachmittag wird die Bestellung in der Abholstelle in der Musikschule in Taiskirchen von den Bauern geliefert und von FoodCoop-Mitgliedern zusammengepackt und abgeholt. Die gemeinschaftliche Organisation des Lebensmitteleinkaufs bedeutet nicht nur die Möglichkeit das Sortiment mitzugestalten, sondern auch persönliches Engagement in der GuaT Gruppe einzubringen.. "Wir möchten die Herkunft unserer Produkte genau kennen und schätzen den persönlichen Umgang mit unseren Produzenten. Dazu gehört auch die Zahlung eines fairen Preises, der von den Produzenten bestimmt wird", erklärt Mitinitiatorin Stefanie Moser. Mehr unter guat.gshop.at

Taiskirchen dient auch der Riadarei als Vorbild. Die Food Coop in Ried steht in den Startlöchern und wird am 6. Oktober loslegen. "Unser Schwerpunkt liegt auf rein pflanzlichen und biologischen Produkten", erklärt Karolina Maier, eine der Initiatoren. Die Produktübersicht ist bereits online. Beim Fest am 6. Oktober, 14 – 18 Uhr am Knittlingerhof, stellt sich die neue Kooperation vor und präsentiert sich allen Interessierten. "Voraussetzung ist es, Mitglied der Riadarei zu sein. Jeden Freitag sind ab Mittag die Bestellungen im Keller des Knittlinger Hofes abzuholen." Mehr dazu auf www.riadarei.at

Reichersberg arbeitet daran

Ein Kernteam aus fünf bis sechs Personen ist auch in Reichersberg auf gutem Wege, eine Food Coop ins Leben zu rufen. "Derzeit sind wir in Gesprächen mit Betrieben, legen unsere Ziele fest und überlegen uns einen Namen", erklärt Sonja Glatzel, einer der Initiatorinnen. Geplanter Start ist im Frühjahr 2018. Bis dahin informieren sich die engagierten Helfer bei anderen Food Coops. Sie wollen von den Erfahrungen anderer profitieren, um dann gut durchstarten zu können. Das Lokal steht schon fest: Im ehemaligen Nah&Frich in Reichersberg stellt die Gemeinde den Lieferanteneingang zur Verfügung. "Von Regalen bis hin zum Kühlraum finden wir dort für die nächsten zwei Jahre optimale Voraussetzungen", freut sich Glatzel.

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