Kinderfreunde und SPÖ-Ortsparteien
Für die Sicherheit der Kinder: Einsatz für Tempo 30

Mehr Verkehrssicherheit für Kinder: Die Kinderfreunde Region Innviertel hat bei der SPÖ-Bezirkskonferenz einen Antrag gestellt.
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  • hochgeladen von Katrin Stockhammer

Bei der SPÖ-Bezirkskonferenz wurde dem Antrag "Verkehrssicherheit durch Tempo 30" der Kinderfreunde Region Innviertel zugestimmt.

BEZIRK. "Unsere Kinder als ungeschützte Verkehrsteilnehmer sind durch den Verkehr vor Schulen, Kindergärten und Spielplätzen besonders in Gefahr. Acht Kinder sterben jährlich im Verkehr, Ursache ist meist überhöhte Geschwindigkeit. Wird jemand mit Tempo 30 angefahren, stirbt eines von zehn Unfallopfern, bei Tempo 60 gibt es kaum eine Überlebenschanche", so der Text einer Aussendung der Kinderfreunde Region Innviertel. Die Organisation setzt daher auf Tempo 30 rund um jene Gebiete, in denen die Kinder regelmäßig unterwegs sind. Und die ersten Schritte dahin wurden bereits gemacht. So freut sich die Vorsitzende der Kinderfreunde Region Innviertel, Brigitte Schabetsberger, darüber, dass bei der SPÖ-Bezirkskonferenz Ried dem Antrag "Verkehrssicherheit durch Tempo 30 und Verkehrsanalyse rund um Plätze für Kinder" mit 100 Prozent zugestimmt wurde. "Die Sicherheit der Kinder hat oberste Priorität und jede Gemeinde hat es selbst in der Hand, den Schutz der Kinder im Straßenverkehr umzusetzen", so Schabetsberger. 

Ein Arbeitsauftrag

Durch die Zustimmung bei der Konferenz liegt für die SPÖ-Ortsparteien nun ein Arbeitsauftrag vor, das Thema Verkehrssicherheit und -analyse in ihrer Gemeinde zu thematisieren. In Eberschwang wäre laut Bürgermeister Josef Bleckenwegner eine 30er-Zone vor der Schule dringend notwendig. "Am 5. November trifft sich der Gemeindevorstand. Dabei wird dieses Thema diskutiert. Wir wollten bereits bauliche Maßnahmen setzen, aber diese sind leider nicht durchgegangen. Es ist aber auch nicht so, dass nichts passiert, so wurden Bodenmarkierungen gemacht", begrüßt Bleckenwegner die Initiative der Kinderfreunde. Anders die Situation in Geiersberg, hier wurde laut Bürgermeister Fritz Hosner schon vor Jahren eine Tempo 30-Zone eingerichtet. In Aurolzmünster gibt es derzeit Diskussionen um die Siedlung Maierhof, in der sich ein Spielplatz befindet . "Hier wurde eine Unterschriftenaktion für eine 30er-Beschränkung gestartet, gut 200 Leute haben bereits unterzeichnet. Die Situation wird nun von einem Sachverständigen überprüft", sagt Bürgermeister Walter Schneiderbauer. Weiters sind in Aurolzmünster ein Geschwindigkeitsmessgerät sowie Elternhaltestellen im Gespräch. Letztere sind Thema bei der nächsten Gemeinderatssitzung.

Mehr Verkehrssicherheit für Kinder: Die Kinderfreunde Region Innviertel hat bei der SPÖ-Bezirkskonferenz einen Antrag gestellt.
Brigitte Schabetsberger, Vorsitzende der Kinderfreunde Region Innviertel.


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