Böse Überraschung nach Tankvorgang
Heizöl ausgeronnen, Teil bis in Antiesen gelaufen

Die Ölsperren werden die Freiwillige Feuerwehr Eberschwang noch länger beschäftigen.
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  • Die Ölsperren werden die Freiwillige Feuerwehr Eberschwang noch länger beschäftigen.
  • Foto: FF Eberschwang
  • hochgeladen von Bernadette Wiesbauer

EBERSCHWANG. Bei einem Ölspureinsatz fängt die Freiwillige Feuerwehr Eberschwang  derzeit langsam austretendes Heizöl vor dem Einlauf in die Antiesen durch mehrere Ölsperren ab.

Wenige Stunden, nachdem der Tank eines Privathauses in Eberschwang mit mehr als 1500 Liter Heizöl aufgefüllt wurde, machte der Nachbar den Hausbesitzer auf starken Ölgeruch aufmerksam. Die Ursache für den Gestank war rasch gefunden. "In Zusammenarbeit mit der Firma Seifriedsberger Mineralöl konnten wir rund 1.250 Liter Heizöl wieder sicherstellen und in einen geeigneten Tank umpumpen. Die fehlenden 250 Liter Heizöl dürften über den vermutlich undichten Betonboden des Diesellagerraumes in den Boden versickern. Eine unter der Bodenplatte befindliche Ableitung von Quellwasser geht in den kleinen Zubringer zur Antiesen, wo wir unter Mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr Ried die notwendigen Ölsperren eingerichtet hat“, so der Kommandant der FF Eberschwang Rainer Kiehas.

Ölsperren errichtet

Bei der Errichtung von Ölsperren legt man spezielle Schläuche in das Wasser und fügt Ölbindemittel hinzu. Zusätzlich gibt es Ölsperrfliesmatten, die den Film an der Wasseroberfläche aufsaugen. Obwohl die ins Wasser gelangten Ölmengen sehr gering sind, könnte der Vorfall den Fischbestand gefährden. „Bisher hat es zwar noch keinen einzigen Fisch aufgedreht, aber es könnte schon sein, dass das Fleisch der Fische nach Öl stinkt“, so Kiehas.

Vorfall könnte teuer enden

Zu einem derartigen Ölspureinsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr Eberschwang seit einem schlimmen Hochwasser vor einigen Jahren nicht mehr gerufen. Damals hatte das Wasser einen Tank ausgehoben. "Im aktuellen Fall werden uns die Ölsperren noch bis zu einem Monat begleiten. Der Vorfall könnte auch für den Hausbesitzer sehr kostenintensiv werden, wenn der gesamte Heizraum herausgerissen und der Untergrund ausgebaggert werden müssen. Ich rate daher jedem, sich Gedanken darüber zu machen, ob sein Heiztank auch wirklich dicht ist!"

Die Ölsperren werden die Freiwillige Feuerwehr Eberschwang noch länger beschäftigen.
Mittels Ölsperren wird das eingedrungene Öl aus der Antiesen gesaugt.

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