Kindwelt Kaserne

Betreuerinnen, Väter, Mütter, Verantwortliche und natürlich die Kinder: Alle sind begeistert vom Projekt.
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RIED. Panzer, Lastwagen, Offiziere, Spielzeug, Wippen, Kinder. Was bringt all diese Begriffe zusammen? Ganz einfach: die Kinderbetreuung in der Rieder Zehner Kaserne, die heuer in den Sommerferien bereits zum dritten Mal stattfand. Vier Wochen lang spielen, Abenteuer erleben, Spaß haben und andere Kinder kennenlernen – und das am Arbeitsplatz vom Papa.

Ein Paradies für Kinder

Ermöglicht wurde die Kinderbetreuung vom Verein Tagesmütter Innviertel sowie von der Zehner Kaserne Ried. "Zu Beginn des Projekts war ich eher skeptisch. Schließlich sollte man eine Bundesheer-Ausbildung und Kinderbetreuung nicht miteinander vermischen", erinnert sich Maria Schulz-Berger, Geschäftsführerin der Tagesmütter Innviertel. Doch ihre Zweifel wurden bald zerstreut: "Für die Kinder wurde mit dem Turnsaal ein toller, großer Raum gefunden. Die Kaserne hat daraus ein Paradies für die Kleinen gemacht – mit Ruhezonen, einem Spiel- und Kreativbereich sowie einem tollen Garten. Zudem entsprechen die Räumlichkeiten den hohen Sicherheitsstandards", ist Schulz-Berger begeistert. Maßgeblich verantwortlich für das mittlerweile bewährte Projekt sind auch Robert Öhlinger und Gernot Doblhammer von der Zehner Kaserne. "Wir sehen die Kinderbetreuung in den Ferien als Wertschätzung für unsere Mitarbeiter", sagt Doblhammer.

Heuer sind insgesamt 26 Kinder im Alter zwischen dreieinhalb und elf Jahren angemeldet. Pro Tag tummeln sich zwölf bis vierzehn Kinder im Turnsaal der Kaserne – hervorragend umsorgt von zwei Betreuerinnen. "Highlights waren heuer eine Führung mit einer Naturbegleiterin, wir haben Insektenhotels gebaut und waren oft am nahe gelegenen Riedberg-Spielplatz. Uns fehlt es hier an rein gar nichts. Wir wurden toll aufgenommen. Die ganze Kaserne steht dahinter", erzählt Betreuerin Raphaela Lippl.

Kinder in guten Händen
Neben der Betreuung hat das Projekt noch einen entscheidenden Vorteil: Die Kinder lernen den Arbeitsplatz vom Papa kennen. "Meine Tochter war letztes Jahr schon hier und hat anschließend das ganze Jahr davon geredet", lacht Stephan Quirchtmaier. Auch Lucia Wagner ist begeistert: "Zuhause werden neun Wochen Ferien oft lang. Dieses Projekt ist eine Bereicherung für Kinder."

Autor:

Katrin Stockhammer aus Ried

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