Krankenhaus Ried wehrt sich gegen Facebook-Gerüchte

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Nachdem das Krankenhaus Ried auch auf einer Facebook-Seite die Stellungnahme zu den Vorwürfen veröffentlichte, meldete sich nun der 16-jährige Lehrling zu Wort: Stefan Huber. Er kann die Aufregung um seinen Krankenhaus-Aufenthalt nicht verstehen und widerlegt die Vorwürfe ebenfalls: Eine Stunde lang sei er untersucht worden. Nachdem nichts Tragisches festgestellt worden war und es ihm wieder besser ging, durfte er wieder heim. Einen Termin zur Kontrolle bei einem Spezialisten habe er bekommen, das sei richtig. "Aber da war nichts mit Mutter oder anderen Sachen", bekräftigt auch ein Freund, der mit ihm im Krankenhaus war, auf Facebook.

RIED. Bereits über 4000 Mal geteilt wurde auf Facebook ein Posting von einer Frau aus Linz, die von einem Vorfall im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried berichtet. Demnach soll ein 16-jähriger Lehrling, der seit seiner Geburt ein Loch im Herzen habe, mit Übelkeit ins Rieder Krankenhaus eingeliefert worden sein. Dort habe man ihn nach einem "Check" zu einem Spezialisten außerhalb des Krankenhauses verwiesen. Auch nicht vom Flehen des Jungen hätten sich die Ärzte erweichen lassen, so die Frau in ihrem Posting – er sei abgewiesen worden. Sie beschreibt weiter: "Auf dem langen Gang wimmelte es nur so von Asylanten jeglicher Hautfarben. Aus allen geöffneten Untersuchungszimmern hörte man unverständliche Stimmen und Geschrei."

Krankenhaus Ried: "Wir sind für alle Menschen da!"

In einer Stellungnahme dementiert das Krankenhaus Ried die schweren Vorwürfe. Der Patient sei "in der Zentralen Aufnahme- und Erstversorgungseinheit untersucht und die nötigen diagnostischen und therapeutischen Schritte" seien eingeleitet worden. Eine stationäre Aufnahme sei nicht erforderlich gewesen. Auch zur Aussage, es habe auf der Station nur so von "Asylanten jeglicher Hautfarben" gewimmelt, bezieht das Krankenhaus Stellung: Zur Zeit der Behandlung des Patienten (Anm.: Samstagabend kurz vor Mitternacht) hätten sich nur wenige Patienten dort befunden. Und weiter: "Uns ist es in diesem Zusammenhang wichtig, festzustellen, dass wir alle Menschen, die bei uns Hilfe suchen, nach den aktuellen Standards der Medizin – unabhängig von Alter, Religion, Herkunft oder Hautfarbe – behandeln. Das entspricht auch unserem christlichen Werteverständnis."

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