Zuerst denken, dann schreiben! War der Shitstorm wirklich nötig?
Leserbrief zum Rieder Bauernmarkt

4Bilder

In den sozialen Medien wird fleißig über den Rieder Bauernmarkt diskutiert. Die User hetzen, teilen kräftig aus und urteilen über die Verantwortlichen beziehungsweise deren Entscheidung. Vermutlich waren die wenigsten von ihnen überhaupt mal am Bauernmarkt. Manche Kommentare lassen erahnen, wie langweilig den Menschen wohl ist. Irgendwo müssen sie ja ihren Frust auslassen – hoch lebe das Internet. Vermutlich wusste keiner der Verfasser, welche Maßnahmen der Bauernmarkt bereits getroffen hat. Von Desinfektionsmittel, Einweg Handschuhen und Reduzierung der Marktstände bis hin zu Bodenmarkierungen haben die Verantwortlichen für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. In welchem Supermarkt gibt es den ähnliche Vorkehrungen?!
Manche Stammkunden fallen in die Risikogruppen, daher war es nicht verwunderlich, dass bereits letzten Freitag einige von ihnen nicht mehr anwesend waren. So auch bei diesem und vermutlich den nächsten Märkten. Jahrelang schon kommen Kunden jeden Alters auf den Bauernmarkt um dort einzukaufen.

Nicht des Geldes wegen ist der Markt wichtig, sondern für die heimischen Anbieter. In Zeiten wie diesen sind Kleinbetriebe und Direktvermarkter logischerweise auf jeden Einkauf angewiesen.

Es ist jedem selbst überlassen, wo und wann er einkaufen geht, der Appell der Regierung betrifft uns alle! Dieser Shitstorm über den Markt ist in Zeiten wie diesen doch nicht notwendig. Wenn die Risikogruppe oder ältere Generation in den großen Supermarkt geht, interessiert sich doch auch keiner dafür. Zwei wesentliche Unterschiede im Vergleich zum Supermarkt gibt es. Im Supermarkt stammt der Salat aus Italien, nicht aus Österreich und am Bauernmarkt wird ein besonderes Auge auf Hygiene und Abstand geworfen.

Anzeige
AK und AEC widmen sich der Zukunft der Arbeit

AK-Future Days 2021
Handel der Zukunft: Digitalisierte Arbeit

Die Beschäftigten im Handel spüren die Digitalisierung schon jetzt hautnah: Scan-ner-Kassen, die alle Daten aufzeichnen und Kassierer/-innen zu gläsernen Mitar-beitern/-innen machen. Selbstbedienungskassen, die Arbeitsplätze kosten. Massive Konkurrenz durch Online-Handel – gerade jetzt verstärkt in der Pandemie. Diese massiven Veränderungen führen zu großen Sorgen bei den Handelsange-stellten: Habe ich morgen noch meinen Arbeitsplatz? Erledigt meine Arbeit bald der Computer? Werden unsere...

Anzeige
Die Supermarkt-Kassen: Ein typisches Beispiel für die zunehmende Digitalisierung im Handel.

AK-Future Days 2021
Handel der Zukunft: Beschäftigte in der digitalisierten Welt

Ein Schwerpunkt der AK-Future Days ist der Handel. Die erste Veranstaltung gibt es am Donnerstag, 17. Juni, von 16.30 bis 19.30 Uhr. Sie heißt „Handel der Zukunft: Beschäftigte in der digitalisierten Welt“. Interessierte können zuhause vor Ihrem Computer einen informativen Vortrag und spannende Diskussionen erleben. Und sie können selbst auch an der Diskussion teilneh-men. Mit dabei sind als Experten: Anton Salesny von der Wirtschaftsuniversität Wien („Handel/Supermarkt der Zukunft“), Dominik...

Anzeige
Auch das kann Arbeit der Zukunft sein: AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer (rechts) und AEC-Chef Gerfried Stocker präsentieren ein Exoskelett, das bei schweren Arbeiten unterstützen kann.

AK-Future Days 2021
Arbeit der Zukunft: Um 1 Euro in das Ars Electronica Center

Arbeit ist ein wesentlicher Aspekt, über den wir uns als Menschen definieren. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Digitalisierung eine große Herausforderung für die Beschäftigten ist. Viele Fragen werden aufgeworfen: Wie könnte Arbeit in Zukunft aussehen? Wie kann diese weitreichende Veränderung so fair wie möglich gestaltet werden? Die Sonderausstellung "Die Arbeit in und an der Zukunft" im Linzer Ars Electronica Center (AEC) nähert sich diesen Themen in vier Bereichen. Für Mitglieder...

AK und AEC widmen sich der Zukunft der Arbeit
Die Supermarkt-Kassen: Ein typisches Beispiel für die zunehmende Digitalisierung im Handel.
Auch das kann Arbeit der Zukunft sein: AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer (rechts) und AEC-Chef Gerfried Stocker präsentieren ein Exoskelett, das bei schweren Arbeiten unterstützen kann.

3 Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!




Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen