Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Autobahn
Rettungsgasse funktionierte nicht

Unfall mit eingeklemmter Person auf der A8 am 19. November.
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  • Unfall mit eingeklemmter Person auf der A8 am 19. November.
  • Foto: FF Ort
  • hochgeladen von Bernadette Wiesbauer

Am Abend des 19. November wurden die Feuerwehren Ort im Innkreis und Antiesenhofen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der A8 alarmiert. Da leider keine Rettungsgasse gebildet wurde, blieben die Einsatzfahrzeuge nach kurzer Anfahrt im Stau stecken. Daher mussten die Freiwilligen Feuerwehren Suben und St. Marienkirchen bei Schärding nachalarmiert werden.

ORT IM INNKREIS. Mit zehn-minütiger Verzögerung konnte die Unfallstelle, welche sich sieben Kilometer vor der Ausfahrt Suben befand, erreicht werden. Der verletzte Fahrzeuglenker konnte vom Roten Kreuz und Dr. Novak bereits befreit und medizinisch versorgt werden. Gottseidank kamen diese Helfer mit ihren etwas kleineren Fahrzeugen noch durch die Rettungsgasse durch. Nachdem die Einsatzkräfte der Feuerwehren eingetroffen waren, kümmerten sie sich um Brandschutz und Absicherung vornahmen. Nach Freigabe durch die Polizei, wurde die Unfallstelle gereinigt und das Auto durch die Firma Reich abtransportiert.

Appell an Autofahrer

An dieser Stelle ein Appell an alle Auto- und Lastwagenfahrer: Bitte bilden Sie im Falle eines Staus auf der Autobahn eine Rettungsgasse. Seit 2012 ist auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen bei Staubildung die Rettungsgasse Pflicht! Diese funktioniert jedoch nur dann, wenn sich alle Verkehrsteilnehmer daran halten und den Einsatzkräften eine schnelle und sichere Zufahrt zum Unfallort ermöglichen.

Vorteile der Rettungsgasse

  • Klare und einfache Verhaltensregeln
  • Rasches Vorankommen und Eintreffen der Einsatzkräfte
  • Breite Zufahrtsmöglichkeit
  • Schnelle Versorgung von Verletzten
  • Erhöhung der Überlebenschancen von Unfallopfern von bis zu 40 Prozent
  • Keine Behinderung der Zufahrt durch defekte Fahrzeuge am Pannenstreifen
  • Einheitliches Prinzip mit Nachbarländern Deutschland, Slowenien und der Schweiz

Kein Kavaliersdelikt

Wer sich nicht einordnet oder sogar die Rettungsgasse befährt, riskiert Leben. Für die Behinderung von Einsatzfahrzeugen oder widerrechtliches Befahren der Rettungsgasse werden Strafen von bis zu 2.180 Euro fällig. Die Kontrolle der Einhaltung der Rettungsgasse obliegt einzig und allein der Exekutive/Polizei. Wenn Ihnen auffällt, dass die Rettungsgasse nicht beachtet wird, wenden Sie sich bitte an die Polizei. Hier noch ein Video zur Rettungsgasse:



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