Schritt für Schritt
Sanierung der Kaserne Ried soll Ende 2021 starten

Der Angeordnete Manfred Hofinger bei der Plenarsitzung des Nationalrates.
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  • Der Angeordnete Manfred Hofinger bei der Plenarsitzung des Nationalrates.
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  • hochgeladen von Bernadette Wiesbauer

RIED. Die Budgetmittel für Investitionen des Österreichischen Bundesheeres werden sich im Vergleich zu 2018 mit damals 191,1 Millionen Euro auf 470,6 Millionen Euro im Jahr 2021 erhöhen. „Damit können viele Investitionen getätigt werden, wo es schon einen großen Investitionsstau gab“, so der Abgeordnete zum Nationalrat Manfred Hofinger. Nachsatz: "Davon profitiert nicht nur das Bundesheer, sondern auch die Wirtschaft. Denn mehr Aufträge lukrieren Wertschöpfung und sichern Arbeitsplätze!"

Sanierung der Rieder Kaserne soll 2021 starten

Wie die BezirksRundschau Ried mehrmals berichtet hat, zählt auch die Kaserne Ried zu jenen Kasernen, die stark sanierungsbedürftig sind. "Zu 99 Prozent wird Ende 2021 mit der Sanierung des Wirtschafts- und Stabsgebäudes gestartet. Anschließend soll Schritt für Schritt die Erneuerung weiterer Gebäude folgen. Dafür haben wir aber noch keine fixe Zusage. Die gesamte Sanierung wird ungefähr 15 Jahre lang dauern", so der Bataillonskommandant des Panzergrenadierbataillons 13, Oberst Alfred Steingreß. Verbesserungswürdig ist in der Kaserne Ried nach wie vor auch der Zustand der 52 Kettenpanzer Ulan. Die Panzer sind mehr als 20 Jahre alt, nach 15 Jahren wäre  eine Generalüberholung fällig. Dafür reichte aber bisher das Budget nicht. "Die Einsatzbereitschaft der Panzer ist durch die Battle-Group aber etwas besser als noch vor drei Jahren", so Steingreß. 

Kaderleute im Contact Tracing

Hofinger betont auch die aktuelle Bedeutung der Rieder Kaserne: "In der Corona-Krise entpuppt sich die Kaserne in Ried als perfekter Standort für die Grenzsicherung!". Aber auch zur Nachverfolgung von Kontaktpersonen werden aktuell Soldaten der Zehnerkaserne eingesetzt. "Unsere Kaderleute sind im Contact Tracing in den Bezirkshauptmannschaften Ried, Vöcklabruck und Braunau tätig", so Steingreß. Wie viele Rekruten sich in Ried für das "6 plus 3"-Modell  – wer sich nach der sechsmonatigen Grundausbildung für drei weitere Monate Assistenzeinsatz freiwillig meldet, erhält  3.000 Euro Entlohnung –  entscheiden, lässt sich derzeit noch nicht sagen, da erst im Jänner der nächste Schwung an Grundwehrdienern in Ried mit der Ausbildung startet.

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