Talente zeigen und anderen damit helfen

Den Benefizgedanken hat die Sing- und Spielgruppe der Pfarre St. Martin von Anfang an verinnerlicht.
  • Den Benefizgedanken hat die Sing- und Spielgruppe der Pfarre St. Martin von Anfang an verinnerlicht.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Katrin Stockhammer

ST. MARTIN IM INNKREIS (kat). „Gott zur Ehre, uns zur Freude, anderen zur Hilfe“ – das ist das Motto der Sing- und Spielgruppe St. Martin, die 1982 von Marianne Kollmann gegründet wurde. „Mitmachen darf, wer will. Jeder, der Freude am Singen und Spielen hat, ist herzlich willkommen“, erklärt die Leiterin. Derzeit folgen rund 20 Kinder und Jugendliche dieser Einladung und begeistern mit zwei Aufführungen im Jahr – im Winter mit einem biblischen Musical und in der wärmeren Jahreszeit mit einem Theater oder einem bunten Abend. Letzterer ging vor kurzem unter dem Titel „Wer zuletzt lacht, lacht am besten“ über die Bühne. Doch damit sind die Feierlichkeiten noch nicht zu Ende: „Jubiliert wird das ganze Jahr. So werden wir ‚55 Jahre Katholisches Bildungswerk‘ und ‚30 Jahre Sing- und Spielgruppe‘ gemeinsam feiern“, erzählt Kollmann.

Sozialer Zweck im Vordergrund
Das biblische Musical findet traditionellerweise am Freitag vor dem ersten Adventsonntag statt. „Was aufgeführt wird, weiß ich noch nicht genau. Aber Eric Zanzinger bereitet diese Musicals immer toll auf“, so die ehemalige Lehrerin. Im Vordergrund aller Aufführungen steht von Anfang an der soziale Zweck. Das eingenommene Geld wird beispielsweise für Projekte in Uganda, Bangladesch, aber auch in der Region verwendet. „Die Kinder sollen von dem Gedanken angesteckt werden, dass man nicht alleine ist, auf dieser Welt“, sagt Kollmann. Neben dem Benefiz-Gedanken ist ihr auch eines wichtig: Die Kinder können bei den Aufführungen ihre Talente zeigen. „Mich freut immer, wenn die Teilnehmer anschließend weitermachen. Acht von zehn Mitgliedern des Theatervereins in St. Martin waren vorher in der Sing- und Spielgruppe“, so Kollmann, die gerne mit Kindern arbeitet, da sie „echt“ sind. Wie lange es die Gruppe noch geben wird, kann die 70-Jährige nicht sagen: „Auch die ersten 30 Jahre waren eigentlich nicht geplant“, so Kollmann.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen