FIH Ried
Tiertransport im Fokus bei der Generalversammlung

v.l.:. FIH-Obmann Johann Hosner, LK Präsidentin Michaela Langer-Weninger, Josef und Ingrid Voraberger mit Sohn Andreas, Kammerdirektor Karl Dietachmair, ZAR-Obmann Stefan Lindner, Zuchtberater Fritz Wipplinger
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  • v.l.:. FIH-Obmann Johann Hosner, LK Präsidentin Michaela Langer-Weninger, Josef und Ingrid Voraberger mit Sohn Andreas, Kammerdirektor Karl Dietachmair, ZAR-Obmann Stefan Lindner, Zuchtberater Fritz Wipplinger
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Der FIH lud am 7. März zur Generalversammlung in die Bauernmarkthalle nach Ried ein. Fast 400 Personen sind gekommen.

RIED. "Es ist gerade in Zeiten, in denen die Bauern das Gefühl nicht los werden, für alles verantwortlich gemacht zu werden, was schief läuft in unserer Gesellschaft, die Züchter und Milchbauern immer weniger werden, ein starkes Zeichen, dass die Mitglieder zu ihrer Organisation stehen", sagt Josef Miesenberger, Geschäftsführer des FIH. Erstmals in ihrer neuen Funktion waren Kammerdirektor Karl Dietachmair und die Präsidentin der LK für Oberösterreich, Michaela Langer Weninger bei einer Generalversammlung des FIH. Die Präsidentin versicherte den Züchtern volle Unterstützung bei ihren Anliegen. „Ja, wir sind gegen Schlachtrinderexporte in Drittländer, wir stehen aber voll zu den Zuchtrinderexporten, weil sie wichtig sind in einem Land, mit einem Grünlandanteil von über 50 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche.“. Nationalrat Manfred Hofinger dankte und gratulierte in seinen Ausführungen den Züchtern für ihre Leistungen. "Die friedlichen Demonstrationen mit den Traktoren vor den Spar Supermärkten wurden von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung mit Verständnis aufgenommen", sagte Hofinger.

Vortrag über Zuchtrindertransport nach Aserbaidschan

Mit Spannung erwartet wurde der Vortag von Simone Steiner, zuständig für Veterinärangelegenheiten bei der ZAR in Wien zum Thema „4.260 km in 7 Tagen: Mit 30 Zuchtkalbinnen von Oberösterreich nach Aserbaidschan“. Sie berichtete mit Bildern und Filmen über einen Export von Freistadt über Polen und Russland nach Aserbaidschan. Der Transport wurde durch Frau Steiner bis zum Ziel begleitet. Der gesamte Transport, die Pausen und vor allem die Gesundheit der Tiere wurde dokumentiert. Die erfreuliche Schlussfolgerung ist: Zuchtrinderexporte können auch über lange Strecken so gemacht werden, dass die Tiere wohlbehalten in ihrem neuen Zuhause ankommen. Die ZAR, als Dachorganisation der österreichischen Rinderzuchtorganisationen begleitet und kontrolliert weiterhin Zuchtrinderexporte und Kälberexporte von Österreich, damit in der aktuellen Diskussion nicht alle in einen Topf geworfen werden und man auch selbst weiß wovon man spricht.

Ehre, wem Ehre gebührt

Die Generalversammlung wurde genützt, um die bei der Jubiläumausstellung und bei der Bundesfleischrinderschau im letzten Jahr erfolgreichen Züchter zu ehren. Nach wie vor ein außergewöhnliches Ereignis im Leben eines Züchters ist es, eine 100.000 Liter Kuh im Stall zu haben. 56 Kühe erreichten im letzten Jahr diese magische Zahl. Die Züchter wurden von der ZAR und dem FIH ausgezeichnet. Die höchste Anerkennung, der Dr. Anton Pohl Preis, wurde an Ingrid Voraberger für die Remus Tochter Sofie verliehen. Sie erreichte bei zwölf Abkalbungen 2019 die höchste Lebensleistung bei einer Zwischenkalbezeit von unter 385 Tagen. Der FIH gratuliert allen Preisträgern sehr herzlich.

Autor:

Lisa Schiefer aus Ried

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