Umfahrung Ried: 2019 soll gestartet werden

  • Foto: Stadtgemeinde Ried
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RIED. Die definitive Verordnung für die Spange 3, den Lückenschluss der Umfahrung Ried, ist nun rechtskräftig. Sowohl Teil 1 – von der Frankenburger Straße bis nach Wegleiten – als auch Teil 2 sind nun festgelegt. Vor allem beim zweiten Teilstück, nämlich der Einbindung in die Eberschwanger Straße konnten laut Bürgermeister Albert Ortig noch erhebliche Verbesserungen gegenüber der ursprünglichen Variante vorgenommen werden. "Eigentlich war ein niveaugleicher Bahnübergang angedacht, da die Weiterführung der Hausruckbahn in Diskussion gestanden ist. Mittlerweile ist es fix, dass die Hausruckbahn im Bereich Oberbrunnerweg untertunnelt wird, was für alle Verkehrsteilnehmer ein großer Vorteil ist", freut sich Ortig, der die Entscheidung als Bekenntnis zur Hausruckbahn sieht. "Es gibt in ganz Oberösterreich keinen Bahnübergang einer Bundesstraße, wo derartig viel Verkehr ist. Es war höchste Zeit, diese gefährliche Verkehrssituation zu entschärfen."

Die alte Bundesstraße wird von den Gleisen bis zur 90-Grad-Kurve, dem Strnad-Eck, als Sackgasse geführt. Durch diese Lösung stehen auch die Bedingungen für eine optimale Radweganbindung gut. Gelungen sind die Verhandlungen mit der Unterstützung durch Baulandesrat Günter Steinkellner. Auf Bezirksebene unterstützten Thomas Dim und Elmar Podgorschek. SP-Vzebürgermeister Michael Steffan, der nicht immer ein Befürworter der Umfahrung war, sei mit der nun vorgesehenen Variante auch zufrieden. Sie bringe in vielen Wohnbereichen Entlastung und mehr Lebensqualität. "Alle Vorverfahren sind abgeschlossen. Jetzt geht es darum, die Verfahren im Naturschutz, Wasserrecht und die Grundeinlösungen abzuwickeln. Die Planungsabteilung geht davon aus, dass sie bis Ende 2018 abgeschlossen werden. Somit könnte 2019 mit dem Bau begonnen werden", so Ortig.

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