TV-Trends 2020
Von 4K-HDR bis OLED

Moritz Bauer ist Leiter der Abteilung für TV-Geräte der Mediamarkt-Filiale in der Rieder Weberzeile.
  • Moritz Bauer ist Leiter der Abteilung für TV-Geräte der Mediamarkt-Filiale in der Rieder Weberzeile.
  • Foto: BRS/Meingast
  • hochgeladen von Florian Meingast

Durchschnittlich 192 Minuten, also etwas mehr als drei Stunden, nutzen Herr und Frau Österreicher ab zwölf Jahren ihr TV-Gerät täglich zum Fernsehen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Österreichischen Rundfunks, kurz ORF, hervor. Welche Geräte sich für dafür am besten eignen und wohin der Trend in Sachen Fernsehen im kommenden Jahr geht, weiß Moritz Bauer, Leiter der TV-Abteilung der Media-Markt-Filiale in der Rieder Weberzeile. 

RIED/INNKREIS (mef)."Im kommenden Jahr geht der Trend wieder zu geraden Fernsehern", sagt Bauer. Die Diagonale betreffend, "sind Geräte mit 55 Zoll, umgerechnet etwa 140 Zentimeter, beliebt." In Sachen Preis liegt ein "gutes Modell" in jener Größe bei etwa 600 Euro. "Standardmäßig erhalten Sie für diesen Preis unter anderem ein Panel mit 4K-UHD-Auflösung und die Möglichkeit, das Gerät mit dem Internet zu verbinden, um darauf Apps wie etwa Youtube oder Netflix zu installieren", sagt Bauer. Darüber hinaus bieten mehr und mehr Hersteller OLED-Geräte an. "Diese sind ab einer Diagonale von 55 Zoll und einem Preis von etwa 1.200 Euro erhältlich." Zur Erklärung: Hinter dem Begriff 4K versteckt sich eine Bildschirmauflösung von 3.840 mal 2.160 Bildpunkten. OLED bildet die Abkürzung für Organische LED, also Leuchtdioden. Im Gegensatz zu klassischen Bildschirmen aus Flüssigkristallen (LCD) liefen OLED-Panele sattere Schwarztöne und klarere Farben.

Bis Dato wenig Verwendung gibt es hingegen für Geräte mit 8K-Auflösung. "Die Mehrheit der Fernsehsender übertragen ihre Programme in Full High Definition, kurz Full HD. Erste testen bereits eine Übertragung in 4K." Ähnlich ist es auch bei Streamingdiensten. So "lassen sich über Netflix und Amazon Filme derzeit 'nur' in Full HD oder 4K streamen." Zudem sind 8K-Geräte kostspielig: "Deren Preis beginnt bei etwa 4.000 Euro."

Schlank, schlanker, extern

So schön dünne TV-Geräte auch sein mögen, so sehr leiden die eingebauten Lautsprecher und schlussendlich der Klang darunter. Auf die Frage ob daher ein externes Lautsprechersystem vonnöten sei, antwortet Bauer: "Ja, eigentlich schon. Voraussetzung dafür ist, dass der Kunde ein Bedürfnis nach einer guten Klangqualität hat." Zur Verbesserung des Klangerlebnisses eignen sich Soundbars und Heimkinosysteme. "Viele Hersteller bieten zudem bereits kabellose Produkte an."

Autor:

Florian Meingast aus Wels & Wels Land

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