Gute Tat
"We print 4 Austria" spendet an die Frauenhäuser Ried und Vöcklabruck

Ursula Walli und Thomas Feck-Melzer vom Projekt "We print 4 Austria".
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  • Ursula Walli und Thomas Feck-Melzer vom Projekt "We print 4 Austria".
  • Foto: Walli
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Von April bis August wurden bei einem österreichweiten Projekt 70.000 Euro gesammelt. Damit werden unterschiedliche Einrichtungen unterstützt, so auch das Frauenhaus Innviertel und das Frauenhaus Vöcklabruck.

RIED, VÖCKLABRUCK. Markus Haselböck aus Niederösterreich hatte am Beginn der Corona-Krise die Idee, Gesichtsvisiere aus dem 3D-Drucker zu verkaufen. Das Geld sollte danach für einen guten Zweck verwendet werden. Schnell war die Nachfrage an Gesichtsschilden sehr groß und mehr als 30 Personen meldeten sich bei Haselböck, um ihn zu unterstützen. Das Projekt "We print 4 Austria" war geboren. Von April bis August konnten so gemeinsam etwa 23.000 Stück Gesichtsvisiere "made in Austria" gegen freiwillige Spenden verkauft werden. Im Schnitt wurden knapp unter vier Euro pro Visier gespendet und so ergab sich nach Abzug der Materialkosten ein Spendenbetrag von zirka 70.000 Euro. Dieses Geld wird nun an ausgesuchte und vom ganzen Team beschlossene Stellen in ganz Österreich weitergegeben. Wichtig war der Gruppe bei Spenden auf Nachhaltigkeit zu achten. Also nicht nur einzelne Personen zu unterstützen, sondern die Spenden so zu nutzen, dass längerfristig geholfen wird.

2.500 Euro für die Frauenhäuser Ried und Vöcklabruck

In den Bezirken Ried und Vöcklabruck wurden jeweils 2.500 Euro an die Frauenhäuser gespendet. Ursula Walli, Leiterin des Frauenhauses Ried, nutzte das Geld, um neue Küchenutensilien und Dinge des täglichen Bedarfs für die Frauen zu kaufen. Hierbei wurde sie auch von der Lutz-Filiale in Ried unterstützt, die Ihr auf die gespendeten Waren zusätzlichen Rabatt gewährt hat. Im Frauenhaus Vöcklabruck wurde die Sandkiste neu aufgestellt und gefüllt sowie Laptops und Ausstattung für die Wohnungen gekauft. Besonderer Dank gilt hier Bernhard Stiegler von der Firma Eiblmayr-Wolfsegger, der den Umbau der Sandkiste spendete. Diese musste dann nur noch gefüllt werden. "Uns war es wichtig, dass nicht nur das Bargeld überreicht wird. Wir wollten, dass es für Sachen verwendet wird, die wirklich gebraucht werden. Darum sind wir persönlich gekommen und haben mit den Damen eingekauft", so Thomas Feck-Melzer vom Projekt "We print 4 Austria".

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