Zweiter Runder Tisch in Waldzell

LINZ, WALDZELL. Die beantragte Baurestmassendeponie in Waldzell war Thema eines zweiten Runden Tisches bei Umweltlandesrat Rudi Anschober. Vertreter des Vereins Zukunft Waldzell, der Gemeinde, der Firma Burgstaller und auch der Behörde tauschten Informationen aus und glichen sie ab. Offene Fragen über die Entwicklung der Baurestmassen sowie des Wasserschutzes und der Bürgerbeteiligung standen im Fokus. Das sichere Grundwasservorkommen habe laut Wasserabteilung des Landes oberste Priorität.
Fragen von Bürgerinitiative und Gemeinde wurden beantwortet. Es wurde zugesagt, einige aufgezeigte Wasserfragen in einem allfälligen Verfahren zur Errichtung der Baurestmassendeponie genau zu überprüfen.

Ein weiterer Schwerpunkt drehte sich um den aktuellen Schotterabbau und die Einhaltung der Bescheide. Diese sind etwa zur Hälfte bereits verwirklicht, ein Projekt zur Rekultivierung wurde eingereicht. Laut Informtionen des Landes sind diese transparent zugängig und könne überprüft werden. Die Quantitäten von Baustoffrecycling- und von Baurestmassen wurden dargestellt, wie auch die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten eines Bürgerbeteiligungsprozesses durch einen Experten vorgestellt wurden. Die gewünschte Umweltverträglichkeitsprüfung, die beim ersten Runden Tisch zentrales Thema war, ist laut dem antragstellenden Unternehmen nicht möglich. Der Grund ist das zu geringe Volumen.
Anschober abschließend: „Klar wurde, dass Vertrauen als Grundlage eines gemeinsamen Arbeitsprozesses nur durch Transparenz, Offenheit und Verlässlichkeit aller Seiten erreicht werden kann. Aktuell konnten erste gemeinsame Erkenntnisse gewonnen werden und es wurde die Basis geschaffen für Gespräche auf einer fachlichen Faktenebene. Diesen Weg gilt es nun gemeinsam ergebnisoffen weiterzugehen."

Das nächste Treffen ist am 22. Jänner, bei dem die Verkehrsentwicklung das zentrale Thema darstellen soll.

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