ÖAMTC Tipps
Das Einmaleins beim Autokauf

Erstes Gehalt, erstes Auto: Damit die Freude lange hält, empfiehlt der ÖAMTC ein paar Tipps für den Autokauf.
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Erstes Gehalt, erstes Auto: Damit die Freude lange hält, hat der ÖAMTC ein paar Tipps parat.

OÖ (nk). Den Führerschein zu besitzen bedeutet für viele Unabhängigkeit. Langfristig geht der Trend hin zu den umweltfreundlicheren Öffis, aber gerade im ländlichen und weniger angebundenen Raum gibt es zum Auto oft keine wirkliche Alternative. Damit die Freude am eigenen Auto möglichst lange hält, gibt Herbert Breitenfellner vom ÖAMTC einige Tipps für den Autokauf.

Privat oder Handel

Zuallererst steht da die vermeintlich einfache Frage, von wem man das Auto kaufen möchte. Breitenfellner weist darauf hin, dass bei Gebrauchtwagen vom Händler ein Jahr Gewährleistung dabei ist, sprich weniger Risiko. 
Die meisten Privatverkäufe beinhalten im Normalfall keine Garantie, außer es wird im Verkaufsvertrag schriftlich festgehalten. Apropos: Auf der Internetseite des ÖAMTC gibt es einen Mustervertrag für Privatverkäufe. 

Was der Laie überprüfen kann

Nehmen wir an, ein Laie in Sachen Auto möchte bei einem Privathändler einen Gebrauchtwagen erstehen. Was ist dabei zu beachten? 
Der erste Blick sollte auf das "Pickerl", also das §57a-Gutachten, fallen. "Ist das Pickerl vor kurzem erst erneuert worden, dürften im Normalfall keine schweren Mängel vorhanden sein. Wenn das Gutachten schon älter ist, dann sollte man sich in jedem Fall den Prüfbericht durchlesen", so Breitenfellner. 
Das Serviceheft verrät, ob und in welchem Abstand Wartungen durchgeführt wurden, ebenso sollte man sich nach Vorbesitzern und früheren Unfallschäden erkundigen. 

Unbedingt Probefahrt

"Bei einer Probefahrt lernt man das Auto besser kennen: Wie ist das Fahrverhalten, auch in der Kurve? Funktionieren Bremse und Kupplung gut? Am besten auch das Radio ausschalten und auf die Geräusche achten", empfiehlt der Mechaniker. Ebenso bietet der ÖAMTC für seine Mitglieder eine kostenpflichtige Kaufüberprüfung an - hier wird das Auto noch vor dem Kauf auf "Herz und Nieren" überprüft. 

Gesamteindruck 

Wenn man rund ums KFZ geht, dann sollte man auf eventuelle Schäden achten, wie zum Beispiel Dellen, Lackschäden oder gar Roststellen. Breitenfellner hat noch einen speziellen Tipp:  "Ich sage auch immer dazu, dass die Leute sich einmal das Auto von unten anschauen sollen. Ich weiß, das macht nicht jeder, aber der Blick lohnt sich später vielleicht." Auch im Innenraum verraten Sitze und eventueller Zigarettengeruch, wie sorgfältig die Vorbesitzer waren. Weist die Karosserie keinen Schaden auf, ist der Innenraum in Ordnung und hat man nach der Probefahrt einen positiven Eindruck, dann geht es ans Eingemachte: den Preis.

Preis

"Ein gebrauchtes Auto in einem Top-Zustand ist nie das günstigste! Meine Erfahrung: Niemand schenkt etwas her", warnt der Experte. Weiter meint er, dass ein allzu günstiger Preis am Anfang schnell in hohe Werkstatt- und Versicherungskosten münden könne. Hier ist Vorsicht geboten. 

Junge Erstkäufer

Der ÖAMTC-Mitarbeiter hat einen gut gemeinten Ratschlag für junge Erstkäufer: "Am besten ist es, die Eltern mitzunehmen, einfach, damit jemand da ist, mit dem man sich beraten kann. Aber meine wichtigste Empfehlung: Nie unter Druck setzen lassen und nie das Auto sofort kaufen! Eine Nacht drüber schlafen ist bei einer solchen Kaufentscheidung absolut wichtig."

Autor:

Noah Kramer aus Ried

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