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Wichtige Tipps für den Kurzurlaub mit dem Auto

ARBÖ gibt Tipps für den Kurzurlaub.
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ARBÖ verrät, worauf Kurzurlauber achten sollten und wie sie sich vor unliebsamen Urlaubsüberraschungen schützen können.

BEZIRK RIED. So manche entscheiden sich bereits für einen Kurzurlaub in den Süden. Die beliebtesten Autoreiseziele sind nach wie vor Italien, Kroatien und Slowenien. Der ARBÖ Informationsdienst verbucht mittlerweile aber auch immer mehr Anfragen zu Reisen nach Deutschland und Ungarn. Worauf Autofahrer in diesen Ländern besonders Acht geben müssen, hat der ARBÖ in seinen Reisetipps zusammengefasst.

Reisepass oder Personalausweis

Eines der Dokumente muss immer mit, denn der Führerschein alleine reicht nicht aus! Auch wenn es keine direkten Grenzkontrollen gibt, muss man sich im Landesinneren bei Kontrollen ausweisen können. Prinzipiell gilt: Der Reisepass sollte nicht abgelaufen sein. Auch wenn für Nachbarländer, wie Deutschland, Italien, Kroatien und Slowenien für Österreicher eine Ablauffrist bis zu fünf Jahren gilt. Egal welchen Alters, benötigen Kinder einen eigenen Pass. Kinderreisepässe (bis zum zwölften Lebensjahr) müssen in jedem Land gültig sein – hier gibt es keine Ausnahmen. Wichtig: Bei der Mitnahme von fremden Kindern ist eine Vollmacht nötig.

Warnwesten, Ersatzlampensets und sonstige Mitführpflichten

In Italien, Kroatien und Slowenien gilt eine Warnwestenpflicht für alle Insassen. In Österreich und Deutschland wird mindestens eine Warnweste benötigt, denn die Trageverpflichtung besteht ausschließlich für den Fahrer des Kraftfahrzeugs. Das Mitführen eines Ersatzlampensets ist in Italien, Slowenien und Kroatien vorgeschrieben. Ausnahmen bestehen hier für Fahrzeuge mit Xenon- und LED Scheinwerfern. 

Pickerl-Fristen

Grundsätzlich gilt, dass die § 57a Begutachtung in allen EU- und EWR Staaten anerkannt wird. Achtung: Im Ausland gelten die Österreichischen Überziehungsfristen von vier Monaten nicht. In Kroatien gibt es sogar eine Gesetzgebung, die eine Überziehung ausdrücklich verbietet. Daher nur mit gültigem Pickerl ins Ausland verreisen.

Die grüne Versicherungskarte

Die Grüne Versicherungskarte dient als international anerkannter Versicherungsnachweis und ist bei der eigenen Haftpflichtversicherung erhältlich. Innerhalb Europas reicht das Kfz-Kennzeichen aus, um zu belegen, dass eine gültige Versicherung für das Fahrzeug besteht.

Mautpflichten in Nachbarländern

Italien und Kroatien rechnen mit streckenbezogener Maut ab. Hier gibt es Mautstellen an den Autobahnen. Elektronische Bezahlungsarten im Vorfeld (via Card oder Autopass) sind möglich. Anders ist es in Slowenien hier gibt es „nur“ die Klebevignetten. Die PKW-Maut in Deutschland ist derzeit noch nicht in Kraft. Alle gängigen Vignetten sind in den ARBÖ-Prüfzentren erhältlich.

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