"Das Innviertel gut vertreten"

Der 43-jährige Manfred Hofinger ist seit 2009 Bürgermeister von Lambrechten und will jetzt in den Nationalrat.
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  • hochgeladen von Katrin Stockhammer

LAMBRECHTEN. Manfred Hofinger, der Rieder Spitzenkandidat der ÖVP für die Nationalratswahl am 29. September, im Interview.

BezirksRundschau: Herr Hofinger, Sie sind Zweitgereihter der ÖVP im Wahlkreis Innviertel für die Nationalratswahlen. Mit welchem Gefühl gehen Sie in die Wahl?

Manfred Hofinger: Es ist eine Ehre, hinter August Wöginger auf Platz zwei im Innviertel zu liegen. Mich freut das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Natürlich geht damit aber auch eine enorme Verantwortung einher. Das Innviertel ist ein großer Wahlkreis, der gut vertreten gehört.

Was erwarten Sie von den Wahlen? Für sich selbst, für die ÖVP generell?
Die ÖVP ist die Partei für das Land. Sie wird im Innviertel sehr gut abschneiden. Das wird sich auch auf Landes- und Bundesebene fortsetzen. Die Menschen wünschen sich derzeit vor allem Stabilität und keine Mehrbelastungen. Dafür setzt sich die ÖVP ein. Unser Ziel ist, die SPÖ bundesweit zu überholen. Laut Meinungsforschern liegen wir derzeit fast gleich auf. Wir haben also eine große Chance, Erster zu werden. Auch meine Chancen, in den Nationalrat zu kommen, stehen nicht schlecht.

Wenn Sie es in den Nationalrat schaffen, treten Sie die Nachfolge von Peter Mayer an. Wie beurteilen Sie dessen Leistungen?
Mayer ist ein fachlich kompetenter Mensch, der sich intensiv für die Landwirtschaft im Innviertel eingesetzt hat. Ich schätze seine Arbeit. Aber auch sein Rücktritt ist verständlich. Zuhause eine intensive Landwirtschaft zu führen und als Abgeordneter tätig zu sein, ist eine hohe Doppelbelastung.

Was sagt Ihre Familie dazu, dass Sie jetzt eventuell nicht mehr so oft zu Hause sein werden?
Meine Frau und meine drei Kinder kennen das zum Teil ja schon. Als Bürgermeister ist man schließlich auch viel unterwegs. Natürlich habe ich das Angebot aber mit meiner Familie besprochen, sie steht voll und ganz hinter mir.

Wenn Sie in den Nationalrat kommen – was wollen Sie für das Innviertel bewirken? Was sind Ihre Ziele und Forderungen?
Einer meiner Hauptschwerpunkte ist das Vorantreiben der ländlichen Entwicklung. Die Arbeitsplätze müssen zu den Menschen gebracht werden und nicht anders rum. Zudem muss das Leben am Land leistbar bleiben. Es ist enorm wichtig, alles zu tun, um der Abwanderung in die Städte entgegenzuwirken. Weiters möchte ich mich vor allem für die Landwirtschaft einsetzen, mit der im Innviertel ja viele Arbeitsplätze in Verbindung stehen. Auch der Erhalt des Garnisonsstandorts Ried ist mir ein Anliegen.

Seit wann sind Sie politisch aktiv und warum?
Ich bin gebürtiger Lambrechtener, seit 1994 politisch aktiv und seit 1997 im Gemeinderat. 2003 wurde ich Vizebürgermeister und seit 2009 bin ich Bürgermeister. An der Politik gefällt mir das Mitgestalten. Ich kann mich für Menschen einsetzen, sie und ihre Anliegen vertreten. Ich kann etwas bewegen.

Autor:

Katrin Stockhammer aus Ried

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