EU-Wahl
Ergebnisse der EU-Wahl aus dem Bezirk Ried

Die Ergebnisse der EU-Wahl 2019 für ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grüne und NEOS von Österreich, Oberösterreich, Bezirk Ried und Stadt Ried im Vergleich.
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BEZIRK RIED. Mit 41,98 Prozent der Stimmen im Bezirk Ried und 31,62 Prozent in der Stadt Ried ging die ÖVP als klarer Sieger hervor. Dieses Ergebnis entspricht einem Plus von 8 Prozent im Bezirk und 6,9 Prozent in der Stadt. "Das Wahlergebnis ist für uns das beste seit der ersten Wahl 1996. Ich möchte dem gesamten Team und besonders Angelika Winzig gratulieren", so ÖVP-Bezirksparteiobmann Alfred Frauscher. Die Abwahl des Bundeskanzlers stellte den Wahlerfolg aber in den Schatten: "Das Ergebnis war ein großer Vertrauensbeweis der Bürger. Trotzdem kam es zur Abwahl. Im Herbst entscheidet wieder der Wähler!"

SPÖ zwiegespalten

Für die Sozialdemokraten entschieden sich im Bezirk Ried 16,41 Prozent, in der Stadt Ried 22,40 Prozent der Wähler. Auf dieses Ergebnis blickt SPÖ-Stadtparteiobmann Peter Stummer zwiegespalten. "In der Stadt Ried bin ich sehr zufrieden. Im Vergleich zur Wahl 2014 konnten wir hier um 1,68% zulegen. Allgemein ist das Ergebnis für die Sozialdemokraten aber natürlich nicht gut. Dabei hätten wir meiner Meinung die richtigen Themen, können diese aber anscheinend nicht transportieren", so Stummer. Nachsatz: "Generell ist mir die Politik viel zu populistisch. Wir jagen uns gegenseitig, anstatt uns auf die zentralen Themen wie zum Beispiel die Integration von Zugewanderten zu konzentrieren."

"Blaues Auge"

Als "den Umständen entsprechend gut" bezeichnet FPÖ-Bezirksparteiobmann Elmar Podgorschek das Wahlergebnis für die FPÖ: im Bezirk Ried gab es 22,81 Prozent, in der Stadt Ried 21,77 Prozent. Im Vergleich zu 2014 bedeutet dies ein Minus von 4,24 Prozent im Bezirk Ried  beziehungsweise von 2,19 Prozent in der Stadt Ried. "Durch den Ibiza-Skandal hat sich klar die Ausgangslage geändert. Wir sind aber mit einem blauen Auge davon gekommen. Jetzt heißt es, das Vertrauen unserer Wähler wieder zu gewinnen. Das Wahlergebnis zeigt aber auch, dass wir viele treue Stammwähler haben", so Podgorschek. Nach seinem Rücktritt als Landesrat wird Podgorschek übrigens vorläufig alle Parteifunktionen – er ist Bezirksparteiobmann, Landesparteiobmann-Stellvertreter und Mitglied im Bundesparteivorstand – weiter behalten. "Mir wurde das Vertrauen des Landeshauptmannes entzogen, nicht aber das der Partei", so Podgorschek.

Grüne und Neos zufrieden

Nach der Pleite bei den Nationalratswahlen 2017 zeigten sich die Grünen mit der aktuellen Wahl zufrieden. Im Bezirk Ried konnten sie 11,61 Prozent und in der Stadt Ried 14,67 Prozent der Stimmen gewinnen. "Das Wahlergebnis zeigt, dass das Ökothema ein dringendes ist", so Max Gramberger. Ein beinahe gleiches Ergebnis wie 2014 fuhren die Neos ein. Im Bezirk Ried entschieden sich 6,03 Prozent der Wähler und in der Stadt Ried 7,99 Prozent für die Pinken. "Wir sind sehr zufrieden, dass wir unser Ergebnis halten konnten.  Traurig macht mich allerdings die Tatsache, dass es Parteien gibt, die auch nach einem Riesenskandal noch immer ihre Wähler haben. Das schadet der Politik und tut mir wahnsinnig weh!"

Blick in die Gemeinden

Das höchste Ergebnis erreichte die ÖVP in St. Georgen bei Obernberg mit 67,05 Prozent. Mit 33,96 Prozent konnte die FPÖ in Mettmach am meisten Wähler für sich gewinnen. Die SPÖ mobilisierten mit 23,13 Prozent die meisten Wähler in Mühlheim am Inn. Die schlechteste Ergebnis hagelte es in Mörschwang: nur 3,03 Prozent machten hier ihr Kreuz für die Soizaldemokraten. Hier konnten dafür die Neos mit 13,33 Prozent und die Grünen mit 15,8 Prozent bezirksweit ihr bestes Ergebnis verzeichnen.

Sämtliche Wahlergebnisse samt Bericht findet ihr hier.

Autor:

Bernadette Wiesbauer aus Ried

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