ASKÖ: Mit einem Turnverein fing alles an

Der neue Standort in der Molkereistraße ist größer und moderner ausgebaut.
  • Der neue Standort in der Molkereistraße ist größer und moderner ausgebaut.
  • Foto: ASKÖ Ried
  • hochgeladen von Gwendolin Zelenka

RIED (gwz). Damals waren es 15 Mitglieder, heute sind es um die 500. Was 1919 als Turnverein ins Leben gerufen wurde, ist heute ein Sportverein, der sieben Bereiche im Sport, wie Tennis oder Kampfsport, sowie gemeinsame Ausflüge, wie Skifahren, anbietet.
"Da drin hat es weniger wie im Vereinslokal ausgesehen sondern eher so, als würde man bei jemandem im Wohnzimmer sitzen. Sehr familiär, hatte natürlich auch seinen Flair", so blickt Obmann Michael Reichinger auf das erste Vereinsgebäude zurück.
1919 wurde die Gründung einer Arbeiter-Turnriege bekanntgegeben, somit war dies das offizielle Gründungsjahr des ASKÖ.

Baubeginn: 1992 bis 1993

Mit der Wahl von Anton Zinnöcker zum Obmann im Jahr 1989 begann die Suche nach einem Vereinsheim. "Der ASV hatte wegen finanziellen Schwierigkeiten bei der Stadtgemeinde um Hilfe gebeten. Der ASKÖ hat zur selben Zeit gefragt, ob es ein Grundstück gibt, auf dem sie bauen können. Die Gemeinde entschied, dem ASV die Plätze abzukaufen und dem ASKÖ zur Verfügung zu stellen."
Ursprünglich hatte der Verein keine eigenes Lokal, das Vereinsleben fand quasi im Lokal des Hallenbads statt. Dort gab es unter anderem auch einen Schützenkeller.
Das Angebot des Vereins wuchs immer weiter, um 1951 war zu dem breitgefächerten Turnangebot Schießen, Leichtathletik, Skilauf und Tischtennis dazu gekommen. Auch Volleyball und Fußball waren Teil des Angebots im Verein, jedoch nur für ein paar Jahre. "Weil andere Vereine auch stark geworden sind, wurden diese Sektionen wieder stillgelegt, weil nicht genügend Leute gekommen sind", schildert Reichinger.

Gebiet Weberzeile

Der Obmann hatte sein Amt zu der Zeit übernommen, in der feststand, dass das Einkaufszentrum Weberzeile auf dem Grund von ASKÖ stehen soll.
"Die Stadtgemeinde legte es uns nahe, dass wir umziehen sollten und bei der Stadtgemeinde möchte man sich natürlich nicht quer stellen", erklärt Reichinger, der zuvor sechs Jahre lang Stellvertreter im Verein war. Der Neubau war unter der Federführung von seinem Vorgänger Klaus Jagereder organisiert worden.
2009 verkaufte der Verein das Gebäude, anschließend wurde nach einer Alternative gesucht.

Bauvertrag für 20-30 Jahre

"Das war eine sehr schwere Suche, weil es erst hieß, wir gehen da hin wo das alte Hallenbad war und jetzt auch das neue ist...oder dass wir dort hin bauen können wo der Bauhof war."
Schlussendlich fiel die Wahl auf das jetzige Gelände in der Molkereistraße. Mit einem Baurecht von 20 bis 30 Jahre gehört das gesamte Bauwerk dem Verein, der Grund bleibt im Besitz der Stadtgemeinde.
Aufgrund der enormen Größe des Grundstücks kam eine Kooperation zwischen dem BFI und dem ASKÖ zustande, so wurde die Fläche aufgeteilt.
Mit vier Tennisplätzen und einer Sportanlage kam der Verein auf etwa 1,4 Millionen Finanzierungskosten. Größtenteils konnten sie dies durch den Verkauf aufbringen, außerdem erhielten sie vom Land Oberösterreich 400.000 Euro sowie 200.000 Euro vom ASKÖ Oberösterreich.

Autor:

Gwendolin Zelenka aus Grieskirchen & Eferding

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