Dreikönigslauf in Schildorn
Jugend dominiert Kurzdistanz

Ein Bericht von "Helden des Laufsports". Foto: Alexander Krippner

Am Montag, 6. Jänner 2020, fand der 28. Dreikönigslauf in Schildorn/Oberösterreich statt. Die Athleten konnten Distanzen zwischen 9,4, 14, 18, 22 und 30 Kilometern wählen. Die Strecke ist mit ihren drei Bergen und rund 500 Höhenmetern sehr selektiv. Mit 460 Teilnehmer/innen durfte sich der Veranstalter, die LG Innviertel, über einen Teilnehmerrekord freuen. Die jungen Wilden dominierten die 9,4 Kilometer-Strecke, die routinierten Athleten die langen Distanzen. In einem waren sich alle einig: Es war eine tolle Veranstaltung! Alle Ergebnisse sind hier zu finden.

Stimmen zum Lauf:

Michael Neundlinger (Laufwunder Steyr – 30 Kilometer – 6. Platz – 02:16 Stunden)

“Seit sechs Jahren starte ich mit dem Dreikönigslauf in die neue Saison. Für mich ist es der ideale Einstieg in die Vorbereitung. Das Starterfeld ist immer super besetzt und auch an der guten Organisation gibt es nichts zum Aussetzen. Ich komme in den nächsten Jahren sicher wieder. Dieses Jahr durfte ich mich über mein bislang bestes Ergebnis freuen.”

Andrea Nagl (LSC Wels/Land – 22 Kilometer – 41. Platz – 02:27 Stunden)

“Beim Dreikönigslauf in Schildorn absolvierte ich die 22 Kilometer. Es ist für mich ein reiner Trainingslauf, der als Vorbereitung für die kommenden Wettkämpfe dient. Es sind dies Straßenläufe von fünf Kilometer bis zum Marathon. Schildorn ist daher für mich auch immer eine Herausforderung, da ich im Zentralraum eher auf flachem Gebiet wohne.”

Tobias Salhofer (ESIN-Sportclub – 14 Kilometer – 1. Platz – 55:52 Minuten)

“Kurzfristig entschied ich mich beim Dreikönigslauf in Schildorn teilzunehmen und hatte eigentlich vor die Zehn-Kilometer-Distanz zu laufen. Jedoch bemerkte ich, dass meine Beine bei Kilometer acht noch nicht genug hatten. Am Ende lief ich nach 14 Kilometer ins Ziel. Alles in allem ist der Dreikönigslauf eine sehr gelungene Veranstaltung, welche ich jedem der gerne läuft weiterempfehlen würde. Die Höhenmeter an denen sich einige die Zähne ausgebissen haben, sind für mich als „Saiga Hanser“ eher Routine als Problem.”

Alexander Krippner (18 Jahre – CLR Sauwald – 9,4 Kilometer – 2. Platz – 35:48 Minuten)

“Mit einer großen Gruppe gingen wir das Rennen extrem passiv an. Ab Kilometer zwei hat sich das Tempo permanent erhöht. Bis auf ein paar wenige Ausreißversuche am Berg, kam die Gruppe geschlossen am “Gipfel” an. Bergab zerrte sich das Feld etwas auseinander, angeführt von Jakob Wakonig (19), gefolgt von mir und Markus Zauner (25). In dieser Reihenfolge liefen wir auch ins Ziel ein. Es war eine super Veranstaltung, die man wirklich empfehlen kann.”

Gerhard Zechleitner ( LCAV Jodl Packaging – 18 Kilometer – 1. Platz – 01:13 Stunden)

“Bei dem gestrigen Wetter war das Laufen einfach nur herrlich. Für die Strecke bin ich ein bisschen zu schwer, aber ich habe einen guten Tag erwischt. Ich bin fast die kompletten 18 Kilometer alleine unterwegs gewesen, aber das war für mich kein Problem. Der Dreikönigslauf ist echt eine tolle Veranstaltung.”

Stephan Kirchberger ( LG Innviertel – 30 Kilometer – 9. Platz – 02:20 Stunden)

“Mein Ziel war es, meine Zeit aus dem Jahr 2018 auch dieses Jahr wieder zu erreichen. Damals kam ich nach 02:21:59 Stunden ins Ziel. Von Beginn an ging es flott dahin. Obwohl es bergab ging, bekam ich ab Kilometer 23 Seitenstechen. Aufgrund dessen musste ich etwas Tempo rausnehmen, aber trotzdem bin ich mit meiner Zeit (mit 575 Höhenmetern) sehr zufrieden. Am Ende war es ein toller Trainingslauf.”

Hannes Hittenberger ( LG St. Wolfgang – 30 Kilometer – 2. Platz – 02:07 Stunden)

„Ende Oktober zeigte die Waage 83,6 Kilogramm an. Ab diesem Zeitpunkt ernährte ich mich gesünder, versuchte ein bisschen weniger zu essen und mehr zu trainieren. Das Gewicht purzelte trotz der Feiertage auf 78,3 Kilogramm. Deshalb war ich wirklich gespannt, wie es mir beim ersten Lauf im Jahr 2020 gehen würde. Dann war es soweit: Vom Start weg war ich vorne mit dabei. Mir ging es echt gut. Die Läufer vor mir bogen nach und nach ab, sodass nach 18 Kilometern nur mein Lauffreund und Vereinskollege vom LG St. Wolfgang, Wolfgang Eisl, vor mir lag. Ich konnte die Pace super halten und erreichte nach 02:07:15 Stunden und nur 02:40 Minuten hinter Wolfgang als Gesamtzweiter das Ziel. Deshalb bin ich sehr zufrieden mit dem Lauf und freue mich auf die bevorstehenden sportlichen Highlights 2020.“


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