Fußball
SV Ried gewinnt ihr Heimspiel gegen TSV Hartberg mit 2 : 0

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RIED (zema). In der 7. Runde der tipico Bundesliga besiegt die SV Guntamatic Ried den TSV Prolactal Hartberg mit 2:0. Stafan Nutz (17.) brachte die Wikinger in Front, ehe Peth Paintsil (52.) den Endstand besorgte.

Im Vergleich zur 4:0-Auswärtsniederlage gegen den SKN St. Pölten nahm SVR-Cheftrainer Gerald Baumgartner drei Veränderungen in der Startformation vor. Für Daniel Daniliuc kehrte Samuel Radlinger in die Pfosten zurück und Constantin WIeßmeier durfte an diesem Tage anstelle von Markus Lackner non Beginn an ran.

Muntere Anfangsphase in Oberösterreich

In den ersten Minuten hatte die Baumgartner-Elf die Partie im Griff und setzte die tiefstehenden Steirer immer wieder mit hohem Tempo nach Ballgewinn unter Druck. Da die Gäste das Zentrum enorm verdichteten, versuchte die SVR ihr Glück über die Außenbahn. Die erste Gelegenheit in der noch jungen Partie resultiere aus einer Standardisation. Nach einer Reifeltshammer-Freistoßhereingabe (2.) setzten gleich mehrere Rieder-Kicker zum Eckball an, doch die Abwehrkette der Orange-Weißen agierte hellwach und konnte das runde Leder aus der Gefahrenzone befördern. Eine Zeigerumdrehung später sorgten die Oberösterreicher erneut für Gefahr. Nach einer halbhohen Hereingabe kam Sadam Sulley (3.) völlig ungehindert zum Abschluss, doch das Runde landete neben dem Eckigen. Die Kicker von Markus Schopp wurden erstmals nach 6 gespielten Minuten Gefährlich. Rajko Rep kam aus rund 20 Metern völlig freistehend zum Abschluss, fand jedoch in SVR-Schlussmann Samuel Radlinger seinen Meister.

Stefan Nutz bringt Wikinger in Führung

In den folgenden Minuten konnten zwar sowohl die SV Guntamatic Ried als auch der TSV Hartberg stets Nadelstiche kreieren, aber wirklich zwingend wurde es auf keiner Seite. Bis zur 15. Spielminute: Die Eckballhereingabe von Sascha Horvath zischte nur um Haaresbreite am Gehäuse der Wikinger vorbei. Zwei Zeigerumdrehungen später gelang den Hausherren der Führungstreffer. Nach einer gefühlvollen Paintsil-Hereingabe köpfte Stefan Nutz die Kugel ohne Probleme zum Ein-Tore-Vorsprung in den Hartberger-Kasten ein.

Begegnung verliert an Fahrt und Tempo

In Minute 20 hatten die Hartberger-Funktionäre bereits den Jubelschrei auf den Lippen. Der Fernschuss von Dario Tadic klatschte an die Querstange. Auf der Gegenseite fand eine Offenbacher-Hereingabe (23.) keinen Abnehmer. In weiterer Folge neutralisierte sich die Begegnung weitestgehend. Beide Mannschaften waren zwar stets bemüht konkrete Torchanen zu verbuchen, doch da beide Abwehrketten äußerst kompakt agierten, waren nennenswerte Torchancen eine Seltenheit. In der 34. Spielminuten konnten die Innviertler wieder eine Chance verzeichnen. Nach einer maßgerechten Vorlage zirkelte Seth Paintsil das Spielgerät zwar blitzschnell in den Strafraum, doch der SVR-Offensivexpress konnte aus dieser Gelegenheit kein Kapital schlagen. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang dem Team aus der Steiermark beinahe der Ausgleich. Der direkt getretene Freistoßschlenzer von Darijo Tadic (45+1.) landete am Aliminium.

Seth Paintsil baut Vorsprung aus

Die Wikinger kamen gut aus der Kabine. Stefan Nutz (49.) vergab den ersten Abschluss in Durchgang zwei. Drei Minuten später durften die Schwarz-Grünen-Funktionäre erneut jubeln. Nach einem energischen Zweikampf schob Seth Paintsil die Kugel zum 2:0-Führungstreffer über die Linie. Auf der Gegenseite zischte der Weitschuss von Lukas Ried (58.) deutlich am Kasten vorbei. In der 63. Spielminute stockte wohl jedem Hartberg-Anhänger der Atem. Nach einem Pass in die Tiefe kam Marco Grüll völlig aus rund 20 Metern freistehend zum Abschluss, scheiterte jedoch an Gäste-Kicker Rene Swete, der glänzend parierte.

Schwarz-Grün bringt Heimsieg über die Zeit

In der Folge entwickelte sich eine hektische Phase, in der beide Mannschaften äußerst ungenau agierten und sich viele Fehlpässe leisteten. Wirklich zwingend wurde es erst wieder nach 78 gespielten Minuten. Nach einer Rep-Flanke gelang Lukas Ried ein spektakulärer Fallrückzieher, den SVR-Keeper Samuel Radlinger mit einer Glanzparade vereiteln konnte. Unmittelbar vor Spielende sorgten die Hartberger nochmals für Gefahr. Die Hereingabe von Stefan Rakowitz (90+1.) fand jedoch keinen Abnehmer.

SV Guntamatic Ried:

Radlinger - Reiner, Reifeltshammer, Lercher, Takougnadi - Ziegl, Nutz (87./Meisl) – Offenbacher (71./Lackner), Paintsil (84./Wießmeier), Sulley (71./Gschweidl) – Grüll
TSV Hartberg:

Swete - Gölles, Rotter, Luckeneder, Klem – Kainz (85./Rakowitz), Yoda (54./Ried) - Heil, Rep, Horvath - Tadic Quelle: SV Ried

Fotos: Danny Jodts/zema-medien.de

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