Von klassisch bis modern: Yoga für jeden Typ

Yoga gibt es in den unterschiedlichsten Formen.
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BEZIRK. Seltsame Dehnübungen auf einer Plastikmatte – dieses Bild hat man schnell im Kopf, wenn man von Yoga hört. Dabei versteht man darunter sehr viel mehr. „Yoga ist es eine ganzheitliche Philosophie, die vielfältige Tipps für einen gesunden Lebenstil liefert,“ so die Innviertler Yoga-Lehrerin Stephanie Doms. Das, was in unseren Breiten unter Yoga verstanden wird, ist also nur ein kleiner Teil, der die Fitness betont. „Wir nennen das Hatha Yoga“, so Doms. „Dieser Überbegriff fasst sämtliche körperorientierten Stile zusammen, die es mittlerweile gibt – und das sind einige!“ So fallen unter Hatha-Yoga beispielsweise Hormon-Yoga, Bikram-Yoga (Yoga in einem heißen Raum), Poweryoga und Vinyasa-Yoga (Übungen werden im Fluss geübt). Selbst für Yoga-Geübte ist es da nicht immer leicht, den Überblick zu bewahren.

Tradition und Moderne

„Die meisten Yoga-Lehrer orientieren sich an der Tradition und verknüpfen diese meist mit anderen, eigenen Elementen“,weiß die Expertin. „Da kann bei einem Tanz, Pilates oder Kampfsport einfließen, während der andere den Fokus stärker auf Meditationen legt. Es gibt so viele Stile wie Lehrer: Jeder macht sein Ding.“ Kurs-Bezeichnungen machen laut Doms zwar Sinn, um eine grobe Orientierung zu bieten, aber das Wichtigste sei, dass die Chemie zwischen Lehrer und Schüler stimme. „Viele Lehrer bieten Schnupperstunden an. Das ist eine gute Gelegenheit herauszufinden, ob mir der Trainer taugt“, so Doms, die ihren Stil als fröhliches Sunshine Yoga bezeichnet. „Wenn ich mich bei einem Lehrer gut aufgehoben und betreut fühle, wenn er neben fundiertem, anatomischem Grundwissen auch Empathie mitbringt, kann dann auch ein Poweryoga-Kurs toll sein und mich bereichern, obwohl ich eigentlich „nur“ auf der Suche nach Entspannung war.“

Energie im Gleichgewicht

Leistungsorientierte Stile, wie Poweryoga, scheinen derzeit im Trend zu liegen. Entspricht „Auspowern“ dem Zeitgeist? „Es ist interessant, dass wir uns beim Sport „auspowern“ wollen, uns aber gleichzeitig im Alltag so oft die Energie fehlt“, so Doms. „Meist wollen wir mit Sport ja nicht nur den Körper trainieren, sondern auch den Kopf freibekommen. Ob ich beim Boxen oder beim Yoga besser zu mir finde, ist Typsache. Ich glaube aber, dass gerade in der heutigen Zeit vielen Entspannung besser täte als Marathonlaufen und Gewichtestemmen.“ Für Doms mache die Kombination aus Anstrengen und Loslassen Yoga so reizvoll. „Beim Yoga arbeiten wir somato-psychisch, das heißt vom Körper zur Psyche. Wir tun dem Körper Gutes, bauen Stärke auf, machen ihn geschmeidiger, setzen die Atmung bewusst ein, entspannen ihn. Das dringt dann in unseren Körper ein und wirkt sich harmonisierend auf unser Innenleben aus.“ Laut Doms sei es deshalb gerade für Ruhesuchende wichtig, sich an einen Lehrer zu wenden, der Yoga nicht bloß als Fitnessprogramm versteht, sondern auch viel Zeit für Entspannung einräumt. „Dann erlebt man Yoga so, wie man es sich wünscht: mit Leichtigkeit und Freude.“

Mehr Infos:
Sunshine Yoga mit Stephanie Doms

Entspannungsyoga, Vinyasa-Flow-Yoga, Hormon-Yoga, Schwangeren-Yoga, Yoga für Mama und Baby: www.sunshine-yoga.at
Weitere Angebote unter www.yoga-studios.info

Yoga gibt es in den unterschiedlichsten Formen.
Stephanie Doms ist Yoga-Lehrerin aus Mörschwang.

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