Bildung
250 Millionen Euro für den Bundesschulbau in Oberösterreich

Landeshauptmann-Stellvertreterin und Präsidentin der Bildungsdirektion Christine Haberlander (ÖVP).
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  • Landeshauptmann-Stellvertreterin und Präsidentin der Bildungsdirektion Christine Haberlander (ÖVP).
  • Foto: BRS/Engelsberger
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Die Bundesregierung investiert in den kommenden Jahren 2,4 Milliarden Euro in Österreichs Schulen. Österreichweit wird es rund 270 Bauprojekte an den Bundesschulen geben, Oberösterreich führt im Bundesländervergleich die Liste mit knapp 60 Projekten an.

OÖ. „Bei der Einreichung der Projekte haben wir drei Schwerpunkte berücksichtigt: ‚Ganztägige Schulformen im AHS-Unterstufenbereich‘, ‚Nachhaltigkeit und Energieeffizienz‘ und ‚Digitalisierung‘. Diese Schwerpunkte und Projekte wurden angenommen. Es freut uns sehr, dass alle gewünschten Vorhaben vom Ministerium genehmigt wurden. Oberösterreich kann so 250 Millionen Euro in den Bundesschulbau investieren. So garantieren wir eine moderne Umgebung für die Schülerinnen und Schüler im Bildungsland OÖ“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer. Zusätzlich sind im laufenden Pflichtschulbau- und Finanzierungsprogramm in Oberösterreich 162 Schulbauvorhaben mit Herstellungskosten von etwa 473,2 Millionen Euro geplant. Dafür sind Förderungsmittel von zirka 162,9 Millionen Euro bis 2028 fixiert.

„Gerade in den letzten Wochen haben wir gut beobachten können, welch große Vorteile die Digitalisierung mit sich bringt. Wir wollen die Schulen in den kommenden Jahren noch besser ausstatten, daher werden hier 22,5 Millionen Euro investiert.“
– Präsidentin der Bildungsdirektion, Christine Haberlander.

Fünf neue Schulstandorte in OÖ

Investiert wird in Erweiterungen oder Sanierungen im Rahmen der Schwerpunktthemen. Ein großes Thema ist Schule 4.0. Eine moderne Infrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz digital unterstützter Lern- und Lehrformen. Neben den Erweiterungen und Sanierungen ist in den kommenden zehn Jahren auch der Bau von fünf neuen Schulstandorten geplant. Kalkuliert sind zwei Gymnasien, ein BORG, eine HTL sowie ein privates ORG. Wo die Standorte genau gebaut werden sollen, wird erst fixiert werden. Dafür wird im Auftrag von Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander eine Projektgruppe in der Bildungsdirektion installiert, die sich mit Schülerstromanalysen und weiteren Planungsdetails auseinandersetzen wird.

„Insgesamt werden mit dm Schulentwicklungsprogramm wichtige Maßnahmen für die Zukunft unserer Schulen gesetzt.“
– ÖVP-Klubobmann und und ÖVP-Bezirksparteiobmann August Wöginger

Fünf Innviertler Bundesschulen werden saniert und erweitert

ÖVP-Klubobmann und und ÖVP-Bezirksparteiobmann August Wöginger zeigte sich besonders erfreut, dass es auch in seinem Heimatbundesland Oberösterreich zahlreiche Erweiterungen und Sanierungen von Bundesschulen geben soll. Zudem seien fünf Neubauten und vier Ersatzbauten – großteils mit Sanierung – im Bundesland vorgesehen. Speziell in seiner Heimatregion, dem Innviertel, umfasst die Projektliste ebenfalls einige Bundesschulen: So sind beispielsweise am BG/BRG Schärding sowie am BG/BRG Ried Erweiterungen und Sanierungen vorgesehen. In Braunau sind am HTL- und HWL-Schulstandort sowie an der BHAK/BHAS Sanierungen geplant, am BG/BRG Braunau gibt es eine Erweiterung.

Schwerpunkte des Schulentwicklungsprogramms im Detail:

  • Ganztägige Schulformen im AHS-Unterstufenbereich – Schüler der AHS-Unterstufe soll ein bedarfsgerechtes Angebot an schulischer Tagesbetreuung zur Verfügung stehen.
  • Nachhaltigkeit und Energieeffizienz – Sofern alle Voraussetzungen vorliegen, sollen Umwelttechnologien wie Geothermie, Solarthermie, thermische Bauteilaktivierung, Wärmerückgewinnung und Photovoltaikanlagen in den Schulen eingesetzt werden.
  • Digitalisierung & Ausbau der IT-Infrastruktur – Ziel ist, jede Schule mit grundlegender IT-Infrastruktur auszustatten. Dazu zählen beispielsweise die Anbindung der Schulstandorte an das Glasfasernetz sowie eine leistungsfähige und ausreichende WLAN-Versorgung in den Unterrichtsräumen.
Landeshauptmann-Stellvertreterin und Präsidentin der Bildungsdirektion Christine Haberlander (ÖVP).
ÖVP-Klubobmann und und ÖVP-Bezirksparteiobmann August Wöginger.
Autor:

Lisa Schiefer aus Ried

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