Freizeitbad Ried
Auf 650.000 Euro Vergleichsumme geeinigt

Stadtgemeinde und Baufirma haben sich auf einen Vergleich von 650.000 Euro geeinigt.
  • Stadtgemeinde und Baufirma haben sich auf einen Vergleich von 650.000 Euro geeinigt.
  • hochgeladen von Lisa Schiefer

RIED (schi). 2,3 Millionen Euro netto sollte das neue Freizeitbad in Ried kosten. In der Schlussrechnung, die eine Baufirma der ISG vorlegte, verlangte die Firma aber knapp doppelt soviel: 4,3 Millionen Euro netto. Doch damit war sowohl die ISG, die das Bad im Auftrag der Stadt errichtete, und auch die Stadt Ried nicht einverstanden. Nun wurde in einer Sondergemeinderatssitzung einem Vergleich von 650.000 Euro einstimmig und ohne Wortmeldungen zugestimmt. "Bei der Stadtratsitzung waren Juristen und Vertreter der ISG anwesend. Sie haben uns empfohlen, dem Vergleich zuzustimmen und 'ewiges Ruhen' bei Gericht zu vereinbaren", sagt Stadtrat Peter Stummer (SPÖ).

Gerichtskosten werden geteilt

Aus den vorliegenden Unterlagen geht hervor: "Die aufgelaufenen Gerichtskosten in der Höhe von 32.320 Euro werden geteilt, sodass 16.160 Euro bei der Stadtgemeinde Ried verbleiben. Ebenso verbleiben die jeweils halben Kosten der vom Gericht bestellten Sachverständigen bei der Stadtgemeinde." Es sei zu erwarten, dass von den 45.000 Euro, die bisher von der Stadtgemeinde bevorschusst wurden, noch ein geringer Rückfluss vom Gericht erfolgt. Die Rechtsvertretungskosten trägt jede Partei selbst. "Bei der Stadtgemeinde Ried verbleiben rund 60.000 Euro. Somit belaufen sich die Gesamtverfahrenskosten für die Stadtgemeinde auf rund 120.000 Euro", heißt es weiter.

Einreichkosten eingehalten

Die ISG teilt mit, dass mit der Bauendabrechnung des Frezeitbades in der Höhe von gut 14 Millionen Euro die vom Land genehmigten Einreichkosten eingehalten werden. "Neben den geplanten Kosten von 13,51 Millionen Euro, konnten auch 660.000 Euro Mehrleistung untergebracht werden, wie unter anderem den Umbau von Enthärtungsanlagen, den Sichtschutz für den Saunagarten und die Rückführung über die Tauchwasserbecken", so Stummer. Die Vergleichssumme von 650.000 Euro wurde bei den 13,51 Millionen Euro bereits mit eingerechnet.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen