Neuer WKO Ried-Obmann: Josef Heißbauer übernimmt Amt von Alfred Frauscher

WKO Ried-Leiter Christoph Wiesner mit Josef Heißbauer und Alfred Frauscher.
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BEZIRK (kat). 20 Jahre Arbeit im Bezirksstellenausschuss der WKO Ried, 15 Jahre davon als Obmann: Am Donnerstag, 2. Juli, endete Alfred Frauschers Zeit an der Spitze der regionalen Wirtschaftsvertretung. Zum neuen WKO Ried-Obmann wurde einstimmig Josef Heißbauer gewählt. "Ich bin stolz darauf, dass wir das Parteipolitische aus unserer Arbeit herausgehalten haben. Ich habe immer das Gemeinsame vor das Trennende gestellt", so Frauscher.

Viel geschafft

In den 15 Jahren seiner Obmannschaft wurde einiges für den Bezirk Ried erreicht. Wesentlich und ganz wichtig zu dieser Zeit war die Einführung der Lehrberufsmesse im Jahr 2001. Zu Beginn haben sich etwa 12 bis 15 Unternehmen daran beteiligt, heute sind es 45. Ein weiterer Schritt, um dem Fachkräftemangel und der demografischen Entwicklung entgegenzuwirken, war das Projekt "Kompass Demografie" der WKO Ried. "Die Bevölkerung wächst zwar, jedoch gibt es immer weniger Erwerbstätige. In Ried fehlen bis 2030 rund 3500 Mitarbeiter, im Innviertel sind es 9000", weiß Frauscher. Aus dem "Kompass Demografie" ging schließlich die Initiative "Hot Spot! Innviertel!" hervor, die das Innviertel als attraktiven Raum zum Leben und Arbeiten positionieren will. Aktuell zählt der "Hot Spot! Innviertel" 63 Mitglieder.

Generell sei Ried gut unterwegs: "Wir haben uns von einer landwirtschaftlichen Region zu einem top Industrie-Standort entwickelt. Wir zählen zu den dynamischsten Regionen in Österreich", sagt der scheidende WKO-Obmann. Der Wirtschaftspark Innviertel, in den Frauscher viel Herzblut investiert hat, soll zu dieser Entwicklung beitragen. Zudem sollen weitere dislozierte Studiengänge nach Ried geholt werden.

Zu seinem Abgang meint Frauscher: "Wenn man etwas mit Herz macht, geht man immer mit einer gewissen Wehmut. Aber auch mit Freude, dass man einen guten Nachfolger gefunden hat." Schon sein Vorgänger als WKO-Obmann, Josef Fill, hätte damals gemeint: "Man übergibt immer an jemanden, bei dem man sich sicher ist, dass er es besser macht, als man selbst."

Latte hoch gelegt

Der neue Obmann Josef Heißbauer dazu: "Josef Fill und Alfred Frauscher haben mir die Latte sehr hoch gelegt. Da ist nicht mehr viel Luft nach oben. Aber ich werde mich bemühen und mich für die Region einsetzen." Neben der wirtschaftlichen Erfolge der großen und kleinen Betriebe, gebe es in der Region aber auch Hemmnisse. So müssten die Lücken in der Infrastruktur schnell geschlossen, der Breitbandausbau so schnell wie möglich abgeschlossen werden. Heißbauer fordert zudem weniger Bürokratie und mehr Flexibilität, vor allem hinsichtlich der Arbeitszeit. Auch die weitere Bekämpfung des Fachkräftemangels steht ganz oben auf der Liste des neuen WKO Ried-Obmanns.

WKO Ried-Leiter Christoph Wiesner mit Josef Heißbauer und Alfred Frauscher.
Autor:

Katrin Stockhammer aus Ried

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